Uruguay erzielte zwar durch Maxi Araujo von Sporting Lissabon und durch Agustin
Canobbio von den Tigres UANL aus Mexiko zwei Tore, doch der Mannschaft von
Trainer Marcelo „El Loco“ Bielsa (70) fehlt ein Stürmer mit der Strahlkraft
eines Luis Suárez. Das sah auch die Frankfurter Allgemeine Zeitung am
Montag ähnlich.



Sie nannte Uruguay „die ansonsten sehr einfallslosen und erneut
enttäuschenden Südamerikaner.“

Ohne „Das Böse an sich“ kann Uruguay nicht gewinnen



Tja, Wayne wunderts?



Der inzwischen 39 Jahre alte Mittelstürmer Luis Suárez von Inter Miami FC
trat 2024 aus der uruguayischen Nationalmannschaft zurück.

Er absolvierte 143 Länderspiele (69 Tore) für die Mannschaft vom Rio de
la Plata und er lieferte 2024 in Brasilien mit dem Biss in den Oberarm des
Italieners Giorgio Chiellini einen der größten WM-Skandale aller Zeiten.



„Das Böse an sich“ hieß es dazu bei SPORT BILD (WM-Buch) über „El
Pistolero“, der eigentlich als handzahmer Familienmensch gilt und von der FIFA bis
Oktober 2024 gesperrt wurde.



In 16 WM-Spielen gelangen Suárez sieben Tore – und fünf Tor-Vorlagen.

Sein letzter Treffer bei einer Weltmeisterschaft war am 2. Dezember 2022
gegen Ghana (2:0) in Al-Wakrah (Katar).



Die bittere Erkenntnis aus den ersten beiden Spielen bei der WM 2026 in
Nordamerika: Ohne „El Pistolero“ konnte Uruguay seit 1990 keine einzige
WM-Partie gewinnen.



Bei der Weltmeisterschaft 2018 stand Suárez in allen fünf Spielen (vier
Siege) in der Startelf der „Celeste“.

2010 war er im Halbfinale gegen die Niederlande in Kapstadt (2:3)
rotgesperrt.

2006 war Uruguay, ohne den 2007 gegen Kolumbien (3:1) erstmals berufenen
Suárez, nicht für die WM in Deutschland qualifiziert.

2002 scheiterten die Südamerikaner ohne Sieg in der Vorrunde.

1998 und 1994 waren sie abermals nicht bei der Weltmeisterschaft dabei.



1990 gelang ihnen gegen Südkorea in Udine ein schmales 1:0.