In unserer Rubrik „Gastbeitrag“ beleuchten Experten Entwicklungen bei der Weltmeisterschaft 2026. Den Auftakt macht der gebürtige Mannheimer Gernot Rohr (73), der aktuell Trainer des Benin ist und als Nationalcoach bereits für fünf afrikanische Länder gearbeitet hat. Der frühere Bayern-Profi lebt mit seiner Familie an der französischen Atlantikküste nahe Bordeaux.
Es war ein lustiger Zufall. Als ich vor ein paar Tagen mit meiner Frau Fabrinah in New York über eine Brücke geschlendert bin, tippte mir auf einmal jemand von hinten auf die Schulter. Es war Zinedine Zidane, mein ehemaliger Spieler bei Girondins Bordeaux, später Weltmeister und Trainer von Real Madrid. Das war ein sehr herzliches Wiedersehen. Ich war dort, um mir die WM-Spiele Marokko gegen Brasilien und Senegal gegen Frankreich live anzuschauen.
Die afrikanischen Teams haben bei diesem Turnier bisher positiv überrascht