lich-su-doi-dau-giua-colombia-vs-chdc-congo-lan-dau-cham-tran-dai-dien-nam-my-cho-but-pha.jpg Spielvorschau: Kolumbien gegen Demokratische Republik Kongo

Kolumbien führt die Gruppe nach dem Auftaktsieg mit 3 Punkten an. Das Team verfügt über einen ausgeglichenen, technisch versierten Kader, der sich in Topform befindet. Kolumbiens Offensivstärke liegt in der Flexibilität, den ständigen Positionswechseln und der explosiven Offensivkraft über beide Flügel.

Luis Diaz ist dank seiner Schnelligkeit, seiner ausgefeilten Technik und seiner Abschlussstärke die größte Offensivgefahr. An seiner Seite agiert der erfahrene Spielmacher James Rodriguez weiterhin als Spielmacher auf der Zehnerposition. In seiner möglicherweise letzten Weltmeisterschaft bleibt James‘ Fähigkeit, präzise Pässe zu spielen, die die gegnerische Abwehr auseinandernehmen, eine gewaltige Waffe.

Der 3:1-Sieg gegen Usbekistan im Auftaktspiel bewies die Vielseitigkeit des kolumbianischen Angriffs. Wurde Diaz umzingelt, ließ er sich zurückfallen und schuf so Raum für Daniel Munoz, der zum Abschluss kam. Und als sich die Gelegenheit bot, bestrafte der Bayern-Stürmer den Gegner prompt mit dem Treffer zum 2:1.

Auf der anderen Seite des Spielfelds ist sich die Demokratische Republik Kongo ihrer Außenseiterrolle in diesem Spiel bewusst. Trainer Sébastien Desabre verfolgt einen pragmatischen Spielstil, bei dem die Sicherheit an erster Stelle steht. Die Mannschaft agiert flüssig in einer 5-4-1- oder 5-3-2-Formation, was sich insbesondere in ihrer hartnäckigen Defensivleistung gegen Portugal zeigte.

Trotz des frühen Gegentreffers durch Joao Neves (in der 6. Minute) brach die Mannschaft der Demokratischen Republik Kongo nicht zusammen und wirkte nicht desorganisiert. Ihre Abwehr, angeführt von erfahrenen Spielern, die bereits in Europa gespielt haben, wie Kapitän Chancel Mbemba und Innenverteidiger Axel Tuanzebe, agierte diszipliniert.

Dass sie über exzellente Außenverteidiger wie Aaron Wan-Bissaka und Arthur Masuaku verfügten, half ihnen ebenfalls, die Lücken auf beiden Flügeln zu schließen. Ihr Erfolg, Portugals hochkarätig besetzte Mannschaft in den verbleibenden 80 Minuten zu neutralisieren, ist der deutlichste Beweis für die Stabilität dieses „Schutzschildes“.

Wenn sie heute auf Kolumbien treffen, wird erwartet, dass dieser „Schutzschild“ die Grundlage dafür bildet, dass der afrikanische Vertreter von mindestens einem Punkt träumen kann.

ronaldo.jpg Die Demokratische Republik Kongo leistete Portugal erbitterten Widerstand.

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Form und bisherige Begegnungen zwischen Kolumbien und der Demokratischen Republik Kongo

Kolumbien präsentiert sich in bestechender Form und beweist, dass die Enttäuschung über die verpasste WM-Qualifikation 2022 in Katar endgültig überwunden ist. Die Mannschaft hat eine beeindruckende Serie hingelegt. In den letzten zehn Spielen wettbewerbsübergreifend konnte Kolumbien sieben Siege verbuchen und musste nur zwei Niederlagen hinnehmen.

Bemerkenswert ist, dass diese beiden Niederlagen in Testspielen gegen die Weltfußballgiganten Frankreich (1:3) und Kroatien (1:2) erfolgten. Die übrigen Spiele waren deutliche Siege mit drei oder mehr Toren.

Kolumbiens Offensivstärke ist derzeit auf einem sehr hohen Niveau. Das Team erzielte in den letzten drei Spielen insgesamt acht Tore. Insgesamt traf die Offensive in den letzten sieben Spielen 16 Mal (eine beeindruckende Torausbeute von 2,29 Toren pro Spiel).

Eine entscheidende Schwäche dieser Mannschaft liegt jedoch in der Defensive. Sie kassierte in den letzten sieben Spielen neun Gegentreffer (im Schnitt 1,29 pro Spiel). Dass Usbekistan, ein deutlich schwächeres Team, im Auftaktspiel gegen sie traf, zeigt, dass das Innenverteidigerduo Davinson Sanchez und Jhon Lucumi immer noch Konzentrationsschwächen aufweist. Diese kritische Schwäche muss dringend behoben werden, wenn eine demütigende Niederlage gegen die Offensivstärke der Demokratischen Republik Kongo vermieden werden soll.

Die Demokratische Republik Kongo präsentiert sich in starker Form. In ihren letzten fünf Spielen verbuchten sie einen Sieg, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen. Besonders hervorzuheben ist jedoch ihre hervorragend organisierte Defensive. In den letzten 17 Spielen wettbewerbsübergreifend kassierte die Demokratische Republik Kongo lediglich elf Gegentore und erreichte damit eine unglaublich niedrige Gegentorquote (nur 0,65 Gegentore pro Spiel).

Die Qualifikation für die Weltmeisterschaft nach über einem halben Jahrhundert Wartezeit war bereits ein großer historischer Meilenstein für dieses Team. Doch ihre Ambitionen beschränkten sich nicht auf einen entspannten Ausflug nach Nordamerika. Das couragierte 1:1-Unentschieden gegen den ehemaligen Europameister Portugal war eine eindrucksvolle Bestätigung ihres Ehrgeizes.

Auf der Weltfußballkarte hatten Kolumbien und die Demokratische Republik Kongo noch nie die Gelegenheit, gegeneinander anzutreten. Betrachtet man jedoch den breiteren Kontext der direkten Duelle über verschiedene geografische Regionen hinweg, weist Kolumbien eine beeindruckende und dominante Bilanz gegen Vertreter des afrikanischen Kontinents auf.

Bislang haben sie alle drei Begegnungen mit CAF-Vertretern bei Weltmeisterschaften gewonnen: 1998 mit 1:0 gegen Tunesien, 2014 mit 2:1 gegen die Elfenbeinküste und 2018 mit 1:0 gegen Senegal in der Gruppenphase. Ihre Erfahrung im Umgang mit körperlich starken Gegnern bildet eine solide Grundlage für die südamerikanischen Spieler in dieser Partie.

Im Gegensatz zu den beeindruckenden Erfolgen ihrer Gegner hat die Demokratische Republik Kongo eher unangenehme Erinnerungen an Begegnungen mit südamerikanischen Mannschaften. Bei ihrer einzigen vorherigen WM-Teilnahme 1974 (damals noch Zaire genannt) erlitten sie eine deutliche 0:3-Niederlage gegen Brasilien.

Auch die Statistiken aus internationalen Freundschaftsspielen sprechen nicht für die afrikanischen Vertreter, da sie zuvor 0:2 gegen Brasilien (1968) verloren und zuletzt eine knappe 1:2-Niederlage gegen Chile hinnehmen mussten, ein Team, das als deutlich schwächer als Kolumbien gilt.

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Voraussichtliche Aufstellungen für Kolumbien gegen Demokratische Republik Kongo

Kolumbien : Vargas; Munoz, Sanchez, Lucumi, Mojica; Rios, Lerma; Arien, Rodriguez, Diaz; Luis Suárez

DR Kongo: Mpasi; Wan-Bissaka, Mbemba, Tuanzebe, Kayembe; Mukau, Moutoussamy, Sadiki; Bongonda, Bakambu, Wissa

Prognostiziertes Ergebnis: Kolumbien 2:0 Demokratische Republik Kongo

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Quelle: https://tienphong.vn/nhan-dinh-colombia-vs-chdc-congo-09h00-ngay-246-can-than-voi-nhung-chu-bao-post1853800.tpo