Ismael Saibari (25) bleibt in Torlaune! Der Angreifer, der vor einem Wechsel zum FC Bayern steht, trifft auch beim 4:2-Erfolg Marokkos gegen Haiti und erzielt damit in jedem (!) WM-Spiel mindestens einen Treffer. Dennoch reicht es für die Nordafrikaner in Gruppe C nur zu Rang zwei hinter Brasilien, das zeitgleich in Miami Schottland mit 3:0 besiegt. Haiti beendet die Gruppenphase ohne Sieg auf dem letzten Platz.
Die entscheidenden Szenen der Begegnung:
11. Minute: Der Außenseiter sorgt für den ersten Paukenschlag! Nach einer Flanke von Duverne von rechts hält Lenny Joseph aus wenigen Metern die Hacke hin. Der Ball prallt Torwart Bono an den Rücken und landet anschließend im Netz. Eine kuriose Führung für Haiti! Fast zeitgleich bringt Brasilien sich gegen Schottland mit 1:0 in Front.
Wenig später korrigiert die Fifa die Wertung des Treffers: Offiziell wird das Tor als Eigentor von Marokkos Schlussmann Yassine Bounou, genannt Bono, geführt.
13. Minute: Die Antwort von Saibari bleibt aus. Aus schwieriger Rückenlage jagt der Torjäger den Ball deutlich über den Kasten.
23. Minute: Wieder kommt Saibari zum Abschluss. Sein Versuch aus rund 16 Metern ist jedoch weder scharf noch präzise genug und landet sicher in den Armen von Johny Placide.
30. Minute: Marokko lässt den Ausgleich liegen. Zunächst taucht Achraf Hakimi nach einem perfekten Zuspiel des Stuttgarters Bilal El Khannouss völlig frei vor Placide auf, scheitert aber am Haiti-Keeper. Auch Ayoub El Kaabi bringt den Ball anschließend nicht vorbei. Zwei starke Paraden verhindern den Treffer.

Haiti verabschiedet sich erhobenen Hauptes von der Weltmeisterschaft
Foto: AP Photo/Mike Stewart
39. Minute: Jetzt fällt das 1:1. Haitis Torwart patzt bei einer Abwehraktion entscheidend. Hakimi verpasst den Ball zunächst knapp vor der Torlinie, doch von seinem linken Schienbein springt er schließlich doch noch ins Tor.
43. Minute: Haiti schlägt spektakulär zurück. Wilson Isidor fasst sich aus 18 Metern ein Herz und hämmert den Ball unhaltbar in den Winkel. Traumtor zum 2:1!
45. Minute: Die Antwort folgt sofort. Hakimi legt zurück auf Saibari, der den Ball aus etwa 15 Metern flach im Tor versenkt. Damit trifft der künftige Münchner auch in seinem nächsten WM-Spiel.
Der war nicht Aus …: Dieser Ball-Klau ist rotzfrech!
Quelle: MagentaTV25.06.2026
Die zweite Halbzeit gehört Marokko
65. Minute: Fast das Eigentor! Ricardo Adé will die Situation bereinigen, schießt den Ball dabei aber versehentlich auf das eigene Gehäuse. Der Ball rauscht knapp über die Latte.
75. Minute: Kuriose Szene: Beim Versuch, Soufiane Rahimi zu stoppen, greift Ricardo Adé seinem Gegenspieler an den Kragen und zerreißt dessen Trikot. Rahimi zeigt dem Schiedsrichter den Schaden, doch der lässt weiterspielen.
78. Minute: Wenig später bringt Rahimi stattdessen das Tornetz zum Wackeln. Sein kraftvoller Abschluss schlägt zum 3:2 für Marokko ein.
89. Minute: Die Entscheidung scheint gefallen. Gessime Yassine schiebt zum nächsten Treffer ein. Vor der Bestätigung prüft der VAR noch, ob Rahimis Hereingabe zuvor im Aus war. Das war nicht der Fall – das Tor zählt.
In der Schlussphase gibt es noch einen Schreckmoment: Sofyan Amrabat bekommt den Ball mit voller Wucht ins Gesicht, geht zu Boden und muss behandelt werden.
Haiti verpasst damit nur knapp die nächste Überraschung bei dieser WM und scheidet als Gruppenletzter aus. Marokko zieht als Zweiter der Gruppe C in die K.-o.-Runde ein und bekommt es dort mit dem Sieger der Gruppe F zu tun – Holland, Japan oder Schweden.