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Die Debatte um Bastian Schweinsteiger (41) nach dem deutschen WM-Spiel gegen die Elfenbeinküste (2:1) geht weiter. Jetzt hat sich der Weltmeister von 2014 erstmals selbst zu den Vorwürfen geäußert.

In einer Stellungnahme, die die ARD auf Anfrage veröffentlichte, weist Schweinsteiger den Rassismus-Vorwurf entschieden zurück. „Ich habe über Fußball gesprochen, nicht über Menschen. Das ist eine Fußballanalyse. Nicht mehr und nicht weniger“, erklärte der TV-Experte. Weiter betonte er: „Auf keinen Fall wollte ich jemandem zu nahe treten.“

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Auslöser der Diskussion waren Schweinsteigers Aussagen vor der Partie über den Spielstil der Elfenbeinküste. Er hatte erklärt, dieser sei „ein bisschen afrikanischer Fußball natürlich, der manchmal so ein bisschen unorthodox ist, ein bisschen wild ist, bisschen vielleicht auch manchmal nicht ganz so von der Taktik geprägt ist“. Außerdem sagte er: „Wir müssen uns einstellen, dass es unberechenbar wird manchmal.“

Diese Worte sorgten für heftige Kritik. Besonders deutlich reagierte Ivoren-Coach Emerse Faé (42): „Das ist traurig. Wir könnten es rassistisch nennen. Als ich seinen Kommentar gehört habe, war ich enttäuscht. Ich habe keine andere Möglichkeit, als das zu akzeptieren.“

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Quelle: Instagram: @timohildebrand126.06.2026

ARD stellt sich hinter Schweinsteiger

Rückendeckung erhält Schweinsteiger von seinem Sender. ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky (64) betonte, der frühere Nationalspieler habe ausschließlich den Spielstil der Mannschaft analysiert: „Bastian Schweinsteiger hat sich zu seinen Erwartungen des Spielstils der Mannschaft der Elfenbeinküste geäußert. Darin hat er seine Erfahrungen und Beobachtungen der letzten Spiele zusammengefasst.“

Für Balkausky ist deshalb klar: „Darin und auch in der Wortwahl kann ich keine Form von Rassismus entdecken.“ Er glaubt zudem, dass sich die Situation in einem persönlichen Gespräch schnell aufklären ließe: „Wenn sich der Trainer der Elfenbeinküste, Emerse Faé, direkt mit Bastian austauschen würde, wäre sein Verdacht in kürzester Zeit revidiert – da bin ich mir sicher.“ Seine Hoffnung: „Vielleicht kommt es ja noch zu einer solchen Gelegenheit im Laufe des Turniers.“