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Das türkische Bohrschiff Cagri Bey legte heute im Hafen von Mogadischu an, um Somalias erstes Offshore-Ölbohrprojekt zu starten, wie die Zeitung „Daily Sabah“ berichtete. Der türkische Minister für Energie und natürliche Ressourcen, Alparslan BayraktarEr bezeichnete es als eine „historische“ Mission, die „ein neues Kapitel in der türkischen Energiegeschichte aufschlagen wird“. Ein im Jahr 2024 unterzeichnetes Abkommen zur Kohlenwasserstoffentwicklung räumte dem staatlichen türkischen Energieunternehmen TPAO das Recht ein, drei Offshore-Blöcke mit einer Fläche von jeweils etwa 5.000 Quadratkilometern zu erkunden.
Ende 2024 wurden in den drei Blöcken seismische Untersuchungen durchgeführt, um Bohrstellen zu identifizieren. Minister Bayraktar erklärte: „Damit beginnt eine neue und fruchtbare Ära in den Beziehungen zwischen der Türkei und Somalia.“ Die Bohrkampagne wird voraussichtlich etwa zehn Monate dauern. Cagri Bey wird mit den Bohrungen in einem Bohrloch rund 372 Kilometer vor der somalischen Küste beginnen. Das Bohrloch mit dem Namen „Curad“ (somalisch für „Erstgeborener“) soll zu den tiefsten Offshore-Bohrungen der Welt zählen.
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