Spiel gegen Usbekistan gedreht

Historischer Erfolg: Kongo steht in K.o.-Phase

Aktualisiert am 28.06.2026 – 03:39 UhrLesedauer: 2 Min.

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Die Freude nach dem dritten Treffer reißt alle mit. (Quelle: MagentaTV)

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Nach einem frühen Gegentor rennt die Demokratische Republik Kongo gegen Usbekistan an und schreibt in der zweiten Halbzeit Geschichte.

Die Demokratische Republik Kongo hat das letzte Spiel der Gruppe K gegen Usbekistan 3:1 (0:1) gewonnen und die Partie in der zweiten Hälfte gedreht. Damit schreibt das Team von Trainer Sébastien Desabre Geschichte und erreicht bei der ersten WM-Teilnahme auch die K.o.-Phase.

Doch zunächst erwischte Usbekistan den besseren Start. Erst zählte nach 22 Sekunden ein Treffer von Eldor Shomurodov wegen Abseits nicht, dann ging die Mannschaft von Trainer Fabio Cannavaro durch eben jenen Shomurodov (10.) doch in Führung.

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Mit zunehmender Spielzeit wurde die kongolesische Mannschaft immer stärker, belohnte sich aber erst im 2. Durchgang. Yoane Wissa (68.) traf per Elfmeter, kurz später legte Fiston Mayele (78.) nach und ließ die Fans erstmals ekstatisch über das Sechzehntelfinale jubeln. Wissa traf in der Nachspielzeit sogar noch zum dritten Tor, die Emotionen kannten keine Grenzen.

So lief das Spiel

Unter den 68.239 Fans in Atlanta wurde es bereits nach 22 Sekunden laut. Da hatte Shomurodov den Ball zum ersten Mal im kongolesischen Tor untergebracht. Doch der Angreifer von Başakşehir Istanbul stand im Abseits.

Wenige Minuten später löste Shomurodov es technisch brillant. Der 30-Jährige lupfte einen Hackenpass von Abbosbek Fayzullayev im Strafraum aus spitzem Winkel über Kongos Torwart Lionel Mpasi. Nathanael Mbuku traf zwar kurz darauf zum 1:1, doch der 24-Jährige hatte vorher seinen Gegenspieler im Gesicht getroffen.

Dann wurde es von den Chancen her dürftig. Die DR Kongo trug ihr Spiel sehr linkslastig vor, worauf sich Usbekistan einstellte. Das Team von Italiens Ex-Weltmeister Fabio Cannavaro wiederum fiel offensiv nur ein, Shomurodov mit langen Bällen zu bedienen. Auch dies war nicht schwer zu verteidigen. Wissa (29.) hatte eine gute Chance, doch sein Schuss aus gut zehn Metern flog weit über das Tor.

Die DR Kongo drückte nun auf den Ausgleich, dominierte die zweite Halbzeit. Die nächste gute Chance hatte allerdings Shomurodov (51.), dessen Lupfer knapp über das Tor ging. Dann foulte Abduqodir Khusanov im Strafraum seinen Gegenspieler, Wissa verwandelte den Elfmeter sicher. Und dann verwandelten Mayeles und noch mal Wissa das Stadion in ein Tollhaus.