Heute Abend (1. Juli) um 23:00 Uhr trifft die englische Nationalmannschaft im Achtelfinale der Weltmeisterschaft 2026 auf die Demokratische Republik Kongo. Doch vor dem Anpfiff bereiten Fragen der Kaderzusammenstellung dem Trainerstab der Three Lions weiterhin Kopfzerbrechen, insbesondere auf der Position des Rechtsverteidigers.
Reece James, Thomas Tuchels Stamm-Rechtsverteidiger, zog sich im Gruppenspiel gegen Ghana eine Oberschenkelverletzung zu und verpasste dadurch den 2:0-Sieg gegen Panama am vergangenen Wochenende. Jarell Quansah, der im Spiel gegen Panama für James eingewechselt worden war, verstauchte sich nach einem Zusammenprall den Knöchel und musste das Spielfeld verlassen.
Trainer Thomas Tuchel hat mit der Position des Rechtsverteidigers so einige Kopfschmerzen.
Im Gespräch mit der Presse erklärte Trainer Tuchel, dass Reece James und Jarell Quansah sich gut erholen, aber noch nicht einsatzbereit sind. „Beide machen sehr gute Fortschritte. Ich habe sie wieder im Training gesehen. Jarell ist in seiner Genesung etwas weiter als Reece, aber beide stehen kurz vor der Rückkehr in den Kader. Das Wichtigste ist, dass wir noch weitere Spiele vor uns haben, und sie werden bald wieder fit sein“, so der deutsche Trainer.
Sollten sowohl James als auch Quansah ausfallen, wird Djed Spence höchstwahrscheinlich auf den rechten Flügel rücken, um die Lücke in der Abwehr zu schließen. Dies ist die sinnvollste Option, da England auf dieser Position nicht über viele erfahrene Spieler verfügt.
Neben den schlechten Nachrichten aus der Defensive gab es für Trainer Tuchel aber auch positive Anzeichen. Mittelfeldspieler Declan Rice wird voraussichtlich in die Startelf zurückkehren, nachdem er im Spiel gegen Panama geschont wurde, um eine weitere Gelbe Karte zu vermeiden. Auch Bukayo Saka, der mit leichten Fitnessproblemen ins Turnier ging, ist wieder voll einsatzfähig.
Auf der anderen Seite des Spielfelds bestreitet die Demokratische Republik Kongo ihre erste Teilnahme an der K.o.-Phase einer Weltmeisterschaft. Der zentralafrikanische Vertreter spielte in der Gruppenphase 1:1 gegen Portugal und gewann gegen Usbekistan, um sich für die nächste Runde zu qualifizieren. Vor dem Spiel gegen England bekräftigte Trainer Sébastien Desabre, dass seine Spieler die Herausforderung gegen einen starken Gegner verstehen, aber davon überzeugt sind, dass Kongo seine Fähigkeit, mit Top-Gegnern mitzuhalten, bereits unter Beweis gestellt hat.
„Das wird sicherlich ein schwieriges Spiel, aber keine unmögliche Aufgabe. Wir haben gezeigt, dass wir auch gegen stärkere Mannschaften gut spielen können. In dieser Phase des Turniers ist jedes Spiel für alle Teams sehr schwer“, sagte Trainer Desabre.

Quelle: https://tienphong.vn/doi-tuyen-anh-dau-dau-vi-chan-thuong-truc-tran-gap-chdc-congo-post1855862.tpo