Die Demokratische Republik Kongo überraschte alle schon sehr früh.

England ging als Favorit in die Partie, doch schon in den ersten Minuten gab es eine Überraschung. Während die „Three Lions“ noch versuchten, ihr Spiel durchzusetzen, zeigte die Demokratische Republik Kongo in ihren Umschaltmomenten zwischen Angriff und Verteidigung eine bemerkenswerte Präzision.

In der 7. Minute, nach einem Angriff über den rechten Flügel, spielte Chancel Mbemba einen perfekten Pass auf Brian Cipenga, der nach vorne stürmte und einen Diagonalschuss an Jordan Pickford vorbei ins Tor hämmerte, wodurch die Demokratische Republik Kongo mit 1:0 in Führung ging.

Mbemba sorgte bei den englischen CDFVs für Besorgnis, als er die Kongo-Mannschaft sehr früh im Spiel in Führung brachte. Foto: AP

Das frühe Tor zwang England zum Angriff. Harry Kane , Jude Bellingham, Marcus Rashford und Noni Madueke setzten die Demokratische Republik Kongo unentwegt unter Druck, doch die dichte Abwehr der Demokraten und die herausragende Leistung von Torhüter Lionel Mpasi vereitelten alle Angriffe der „Three Lions“.

Die Demokratische Republik Kongo verteidigte sich entschlossen, was England frustrierte.

Nach dem Führungstreffer zog sich die Mannschaft der Demokratischen Republik Kongo proaktiv tief zurück, überließ den Gegnern den Ballbesitz und wartete auf Kontermöglichkeiten.

Die afrikanische Mannschaft verteidigte nicht nur solide, sondern setzte Jordan Pickford auch immer wieder unter Druck. In der 42. Minute hätte Yoane Wissa die Führung beinahe ausgebaut, doch sein Schuss aus kurzer Distanz klatschte an den Pfosten – sehr zum Ärger der Spieler aus der Demokratischen Republik Kongo.

Auf der anderen Seite des Spielfelds erspielte sich England einige Chancen. Jude Bellingham zwang Lionel Mpasi zweimal mit gefährlichen Kopfballabwehr zu Paraden. Auch Harry Kane hatte in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit eine sehr gute Möglichkeit, scheiterte aber am kongolesischen Torhüter.

England hatte eine extrem schwierige erste Halbzeit. Foto: AP

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Die erste Halbzeit endete mit einem überraschenden Vorsprung für die afrikanische Mannschaft.

In der zweiten Halbzeit brachte Trainer Thomas Tuchel nacheinander Bukayo Saka, Anthony Gordon und Eberechi Eze, um die Offensive zu beleben. Diese schnellen Wechsel erhöhten den Druck auf die kongolesische Hälfte für England deutlich.

Harry Kane hat sich zum richtigen Zeitpunkt zu Wort gemeldet.

Nach einer Reihe von Angriffen gelang England in der 75. Minute schließlich der Ausgleichstreffer.

Anthony Gordon brachte eine präzise Flanke von der linken Seite, die Harry Kane hochspringen und per Kopf ins lange Eck befördern konnte, wodurch der Spielstand auf 1:1 ausgeglichen wurde.

Harry Kane zeigte im richtigen Moment seine Klasse und führte England ins Achtelfinale. Foto: AP

Das Tor nahm den Druck von den „Three Lions“ und ermöglichte ihnen, ihr Offensivspiel fortzusetzen. Die Demokratische Republik Kongo blieb jedoch im Konterspiel gefährlich. In der 85. Minute feuerte Meschack Elia einen wuchtigen Fernschuss ab, den Jordan Pickford zu einer Glanzparade zwang.

Nur eine Minute später hatte England seine Antwort.

Nach einem cleveren Steilpass von Elliot Anderson setzte sich Anthony Gordon auf dem linken Flügel durch und lieferte eine perfekte Flanke, die Harry Kane mit einem Direktschuss in den Winkel von Lionel Mpasis Tor verwandelte. Damit erzielte er seinen zweiten Treffer und brachte England in der 86. Minute mit 2:1 in Führung.

Die englische Nationalmannschaft beweist weiterhin ihre Abhängigkeit von Harry Kane. Foto: AP

Die Schlussminuten des Spiels waren spannend, da die Demokratische Republik Kongo alles daran setzte, den Ausgleich zu erzielen. In der Nachspielzeit (90+7) erhielt die afrikanische Mannschaft einen Freistoß, doch Yoane Wissas Schuss ging knapp über die Latte.

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Kurz darauf ertönte der Schlusspfiff des Schiedsrichters und besiegelte damit einen 2:1-Sieg für England.

Die Three Lions entgingen nur knapp dem Ausscheiden, während die Demokratische Republik Kongo das Turnier mit Bedauern verließ.

Der Sieg sicherte England den Einzug ins Achtelfinale der Weltmeisterschaft 2026, doch Thomas Tuchels Team hat sicherlich noch Verbesserungspotenzial. Über eine Stunde lang taten sich die „Three Lions“ schwer mit dem disziplinierten Konterspiel der Demokratischen Republik Kongo und konnten das Spiel erst dank personeller Veränderungen und der Klasse von Harry Kane drehen.

Die Demokratische Republik Kongo kann das Turnier derweil erhobenen Hauptes verlassen. Die afrikanischen Vertreter zwangen einen der Titelanwärter über 80 kräftezehrende Minuten und mussten sich erst im entscheidenden Moment der Brillanz des englischen Kapitäns geschlagen geben.

Quelle: https://danviet.vn/harry-kane-lap-cu-dup-tuyen-anh-nguoc-dong-ha-chdc-congo-de-gianh-ve-vao-vong-1-8-d1439768.html