„Er hat irgendwas am Innenband, ich weiß noch nicht was. Er muss morgen ins MRT. Es sieht auf jeden Fall nicht ganz so gut aus leider“, sagte Bundestrainer Julian Nagelsmann nach dem hart erkämpften 2:1-Sieg im ZDF. Ob der Abwehrspieler von Borussia Dortmund beim Turnier in den USA, Mexiko und Kanada noch weiterhin für das DFB-Team auflaufen kann, hängt nun von der Diagnose zu seiner Blessur ab.
Schlotterbeck musste nach einer unglücklichen Szene in der Anfangsphase des Spiels zunächst nach einer knappen Viertelstunde auf dem Platz behandelt werden und kurzzeitig sah es so aus, als könnte Nagelsmann zu einem frühen Wechsel gezwungen werden.
Bis zur Halbzeitpause konnte Schlotterbeck dann doch weitermachen, allerdings stand er nach dem Seitenwechsel nicht mehr auf dem Platz. Antonio Rüdiger wurde zu Beginn der zweiten Hälfte für den Dortmunder eingewechselt. „Am Ende ist es immer eine Spielerentscheidung, ob er noch performen kann. Und er hat es ja bis zur Pause auch noch sehr gut gemacht“, erklärte Nagelsmann.
Was war passiert? Als Schlotterbeck einen Ball kurz vor dem heranstürmenden ivorischen Offensivspieler Amad Diallo klärte, knickte er dabei mit dem linken Fuß ohne gegnerische Einwirkung leicht weg und trat sich zudem mit dem rechten Fuß selbst in die Achillessehne.
Schlotterbeck humpelte daraufhin kurzzeitig über den Platz, ehe der medizinische Stab des DFB-Teams zur Behandlung auf den Rasen kam. Abseits des Feldes ging die Behandlung dann zunächst weiter, von den deutschen Fans im Stadion in Toronto (Kanada) war Schlotterbeck währenddessen mit aufmunternden Sprechchören gefeiert worden.