WM-Sechzehntelfinale

Die Schweiz steht im Achtelfinale – Ex-Bundesligastürmer trifft

Aktualisiert am 03.07.2026 – 09:09 UhrLesedauer: 2 Min.

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Breel Embolo: Er erzielte am Freitagmorgen das erste Tor der Schweiz. (Quelle: IMAGO/Ercin Erturk)

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Vor der WM wurde die Schweiz häufig als Geheimfavorit genannt. Nach durchwachsenem Turnierstart kommt die Alpenrepublik immer besser in Fahrt.

Mit einem 2:0-Sieg über Algerien hat die Schweiz sein Sechzehntelfinale bei der Fußball-WM gewonnen und zieht damit ins Achtelfinale ein. Dabei legten die Eidgenossen, wie die schweizerische Nationalmannschaft genannt wird, einen Traumstart hin. Schon nach elf Minuten erzielte der ehemalige Bundesligatürmer Breel Embolo (Borussia Mönchengladbach, Schalke 04) den 1:0-Führungstreffer.

Im Video | Bundesliga-Profi verschießt vor leerem Tor

Video lädtPlayer wird geladenQuelle: MagentaTV

Auch in die zweite Halbzeit startete die Schweiz gut. Dan Ndoye (46.) traf direkt nach Wiederanpfiff zum 2:0. In der Folge versuchte Algerien viel, allerdings ohne sich große Chancen zu erspielen. Somit endete das Duell mit einem ziemlich ungefährdeten Sieg für die Schweiz. Im Achtelfinale geht es für die Schweizer am Dienstag (22 Uhr) gegen den Gewinner des Spiels Kolumbien gegen Ghana weiter.

So lief das Spiel

Vor der Partie stand vor allem der algerische Trainer Vladimir Petković im Mittelpunkt. Für ihn sei das Wiedersehen mit der Schweiz „speziell“, sagte der 62-Jährige. Von 2014 bis 2021 hatte er die Nati betreut. Es seien „sieben Jahre lang viel Freude und Vergnügen“ gewesen, sagte Petković: „Aber heute bin ich der Trainer von Algerien.“

Vladimir Petkovic: Sieben Jahre lang trainierte er die Schweiz.Vergrößern des BildesVladimir Petkovic: Sieben Jahre lang trainierte er die Schweiz. (Quelle: IMAGO/JOERAN STEINSIEK)

Schon der erste Schweizer Angriff brachte seine Mannschaft in Rückstand. Johan Manzambi setzte sich im Laufduell gegen Aïssa Mandi durch, spielte den Ball von der Grundlinie in die Mitte und Embolo musste nur noch einschieben. Für Algerien war das ein früher Rückschlag, obwohl die Nordafrikaner bis dahin besser in die Partie gefunden hatten.

Algerien hatte sich erst durch das 3:3 im letzten Gruppenspiel gegen Österreich als letztes Team für die K.-o.-Phase qualifiziert. Gegen die als Favorit gestartete Schweiz, die die Gruppe B vor Co-Gastgeber Kanada gewonnen hatte, hielt das Team dennoch lange gut mit. Klare Torchancen blieben jedoch zunächst aus.

Die nächste gute Gelegenheit hatte Denis Zakaria (37.), dessen Kopfball nach einem Freistoß von Rubén Vargas knapp am Tor vorbeiging. Kurz vor der Pause vergab Leverkusens Ibrahim Maza (45.+2) aus aussichtsreicher Position die bis dahin beste Chance auf den Ausgleich.