Dies ist das erste Mal, dass Daten aus dem Weltraum „demokratisiert“ wurden und in visuell ansprechende, leicht verständliche Informationen umgewandelt wurden, um der Öffentlichkeit und den Aufsichtsbehörden zu dienen.
Zunächst gibt es die App zur Luftqualitätsüberwachung, die als Echtzeit-System zur Schadstoffdiagnose fungiert. Dieses System erfasst monatlich automatisch die Luftqualität in Großstädten, identifiziert Schadstoffe und prognostiziert präzise die Emissionsquellen, um Nutzern zu helfen, ihre Gesundheit aktiv zu schützen.
Zweitens gibt es das Katastrophenfrühwarnsystem, das auf die Reaktion auf Stürme und Überschwemmungen ausgerichtet ist – eine Naturkatastrophe, die in Südafrika aufgrund des Klimawandels immer schwerwiegender wird. Das System wertet Satellitendaten aus, um frühzeitig überschwemmungsgefährdete Gebiete vorherzusagen, erstellt Online-Rettungskarten, um Leben zu retten, und erfasst schnell die Schäden nach dem Abklingen der Überschwemmung.
Schließlich gibt es noch das „Gesundheitscheck“-Tool für Wasserquellen, das die Menge und Qualität des Wassers in Stauseen und Wasserkraftwerken überwacht. Das System gibt Frühwarnungen aus, wenn es Wasserverschmutzung oder das Risiko giftiger Algenblüten feststellt, und hilft den Betreibern so, rechtzeitig Maßnahmen zu ergreifen, um die Bevölkerung mit sauberem Wasser zu versorgen.
Bei der Zeremonie erklärte Dr. Zakariyyaa Oumar, die SANSA vertrat, dass dies ein Meilenstein bei der Umsetzung fortschrittlicher Weltraumtechnologie in praktische, gesellschaftlich nützliche Lösungen sei.
Dem Plan zufolge wird Südafrika nach diesen drei Instrumenten in den nächsten zwei Jahren weiterhin Satelliten einsetzen, um seine Bürger in den Bereichen Landwirtschaft , Forstwirtschaft, Stadtentwicklung und Bergbau zu überwachen und zu unterstützen.
Quelle: https://baoquocte.vn/nam-phi-ra-mat-cong-nghe-ve-tinh-ung-pho-thien-tai-va-o-nhiem-414289.html