Zwei Kriegsschiffe aus Marokko und Senegal nahmen an der Internationalen Flottenparade (INR 250) teil, die von der US- Marine in den Häfen von New York und New Jersey zur Erinnerung an den 250. Jahrestag der Unabhängigkeit der USA am 4. Juli organisiert wurde.
Dies war die größte Marineparade in der amerikanischen Geschichte, an der über 100 Schiffe, mehr als 30 Segelschiffe und rund 16.000 Militärangehörige aus zahlreichen Nationen teilnahmen.
Laut den Organisatoren war Afrika durch sieben Länder vertreten. Neben den beiden Kriegsschiffen, die direkt über den Atlantik in die USA fuhren – der Fregatte RMNS Mohammed VI der Königlich Marokkanischen Marine und dem Hochseepatrouillenboot Niani der Senegalischen Marine – nahmen auch viele weitere Schiffe teil.
Der Befehlshaber der US-Seestreitkräfte in Afrika, Admiral George Wikoff, sagte, die Präsenz afrikanischer Partner spiegele eine langjährige Partnerschaft wider, die durch Ausbildungsprogramme, professionellen Austausch und koordinierte maritime Sicherheitsbemühungen aufgebaut wurde.
Die RMNS Mohammed VI ist eines der modernsten Kriegsschiffe der afrikanischen Marine. Es handelt sich um eine Mehrzweckfregatte der FREMM-Klasse, die von der französischen Marinegruppe gebaut und 2014 in Dienst gestellt wurde.
Das Schiff ist 142 m lang, hat eine Verdrängung von etwa 6.000 Tonnen und ist mit Aster 15 Flugabwehrraketen, Exocet MM40 Block 3 Seezielflugkörpern, Torpedos und einem 76-mm-Schiffsgeschütz ausgestattet.
Die Niani ist das zweite Schiff der Walo-Klasse von Hochseepatrouillenbooten, das von der Piriou-Werft (Frankreich) für Senegal gebaut wurde.
Zusätzlich zur Überwachung und zum Schutz der ausschließlichen Wirtschaftszone und zur Bekämpfung illegaler Fischerei ist das Schiff auch mit Anti-Schiff-Raketen, Kurzstrecken-Luftverteidigungssystemen und verschiedenen modernen Kanonen ausgestattet, wodurch es in der Lage ist, weit vor der Küste zu operieren.
Laut senegalesischer Marine ist die Teilnahme der Niani an der Transatlantikreise und ihr Auftritt bei der Parade ein bedeutender Meilenstein, der die operativen Fähigkeiten der Besatzung auf internationaler Ebene sowie ihre professionelle Expertise demonstriert.
Neben Marokko und Senegal werden auch andere afrikanische Nationen wie Ghana, die Elfenbeinküste, Kamerun, Äquatorialguinea und Kenia Militärvertreter oder Regierungsbeamte zu der Veranstaltung entsenden.
Quelle: https://www.vietnamplus.vn/maroc-va-senegal-tham-gia-cuoc-duyet-binh-hai-quan-lon-nhat-lich-su-my-post1122353.vnp