Marokkos Leistung gegen Kanada war ein Paradebeispiel für eiskalten Pragmatismus – eine Eigenschaft, die Spitzenteams auf der größten Bühne auszeichnet. Sie taten genau das, was große Teams tun: Sie ließen sich von ihren Gegnern zermürben, hielten dem psychologischen Druck in der Anfangsphase gelassen stand und beendeten die Partie schließlich souverän mit einem 3:0- Sieg, ein Ergebnis, das letztendlich fast unausweichlich war.
Dieser Sieg verdeutlichte den wahren Charakter einer „großen Mannschaft“ – jene Art von taktischer Reife, die Brasilien gegen Japan oder England gegen die Demokratische Republik Kongo bei der diesjährigen Weltmeisterschaft an den Tag legte.
Vor vier Jahren war Marokko ein Phänomen. Foto: AP.
Vor vier Jahren war Marokkos historischer Einzug ins WM-Halbfinale eine Märchengeschichte eines Außenseiters. Heute hat sich das Team zu einer weitaus gefährlicheren Mannschaft entwickelt: einer zähen, pragmatischen und widerstandsfähigen Maschine. Als Sechster der FIFA-Weltrangliste und amtierender Afrikameister ist Marokko nicht mehr auf Wunder angewiesen. Sie gewinnen durch ihre Klasse.
In der intensiven Anfangsphase dominierte Kanada unter der Führung von Jesse Marsch das Spiel und erspielte sich zahlreiche gefährliche Torchancen. Ein normales Team wäre unter diesem Druck wohl in Panik geraten. Doch Marokko behielt ruhig seine Formation bei, bewahrte seine Organisation und wartete geduldig, bis die Angriffswelle des Gegners nachließ. Sie mussten sich zwar zurückziehen, wirkten aber nie kurz vor dem Zusammenbruch.
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Als sich die Gelegenheit bot, setzte Marokko mit der Kaltblütigkeit eines erfahrenen Schwergewichtsboxers zum entscheidenden Schlag an. Im gesamten Spiel brachten sie nur vier Schüsse aufs Tor, doch drei davon führten zu Toren.
Azzedine Ounahi eröffnete in der 50. Minute den Torreigen, erzielte in der 82. Minute mit einem sehenswerten Treffer seinen Doppelpack, bevor Soufiane Rahimi kurz vor Schluss den 3:0-Sieg perfekt machte. Es war eine kosteneffiziente, abgeklärte und überaus effektive Leistung.
Trainer Mohamed Ouahbi erklärte: „Wir sagen den Spielern immer, dass dies die Weltmeisterschaft ist und dass man bei einer Weltmeisterschaft zwangsläufig sehr schwierige Zeiten durchmachen wird.“
Doch Marokko ist inzwischen eine echte Macht. Foto: AP.
„Wir müssen standhaft bleiben und Charakter zeigen, wenn die Dinge nicht nach unseren Vorstellungen laufen.“
Auf die Aussage von Jesse Marsch nach dem Spiel angesprochen, in der er behauptete, Kanada sei die bessere Mannschaft gewesen, antwortete Ouahbi mit der Gelassenheit, die man nur bei Trainern auf höchstem Niveau findet: „Sie haben besser gespielt? Das kann man schwer sagen, wenn man 0:3 zurückliegt… In der zweiten Hälfte war das Spiel völlig unausgeglichen.“
Er fügte hinzu: „Ich glaube nicht, dass viele Mannschaften im Achtelfinale mit einem so großen Vorsprung gewinnen werden.“


Stärkung der Freundschaft zwischen Vietnam und den Vereinigten Staaten.Am 3. Juli stattete die Delegation der US Army Pacific unter der Leitung von Generalleutnant Joel Vowell, stellvertretender Kommandeur der US Army Pacific, im Rahmen des Programms „Pacific Partnership – Friends of the Pacific 2026“ dem Provinzmilitärkommando Quang Tri einen Höflichkeitsbesuch ab.
Marokko ist kein Märchen mehr wie Aschenputtel.
Sie sind zu einer wahren Macht im Weltfußball geworden – ein Team, das auch ohne schönes Spiel gewinnen kann, das überzeugend gewinnen kann und das seine Position auf der größten Bühne des Planeten behaupten kann.
Quelle: https://danviet.vn/morocco-dang-tren-con-duong-cua-mot-nha-vo-dich-world-cup-d1440881.html