Laut DW Africa entspricht dies einer Sterblichkeitsrate von 32 %. Aktuell gibt es im Land 254 Genesene, während 354 Verdachtsfälle noch überwacht und bestätigt werden.
Im benachbarten Uganda ist die Epidemielage besser unter Kontrolle; dort gab es 2 Todesfälle und 16 Genesene bei insgesamt 20 bestätigten Fällen.
Experten gehen davon aus, dass der aktuelle Ebola-Ausbruch aufgrund von Kürzungen der medizinischen Mittel durch die USA und einige westliche Länder schwerwiegender ist. Bob Kitchen, Vizepräsident des International Rescue Committee (IRC), warnte, dass die Demokratische Republik Kongo die Epidemie mit einem deutlich fragileren und reaktiveren Gesundheitssystem bekämpft als im Zeitraum 2018–2020, als die Krankheit über 2.000 Menschenleben forderte.
Angela Rasmussen, Virologin und Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beirats der Save America Movement, teilt diese Ansicht und argumentiert, dass die Entscheidung der US-Behörde für internationale Entwicklung (USAID), die Finanzierung zu kürzen, zu vermehrter Gewalt geführt und die Reaktionsfähigkeit in den betroffenen Gebieten stark geschwächt habe.
SÜD
Quelle: https://www.sggp.org.vn/chdc-congo-506-nguoi-tu-vong-do-ebola-post861056.html