TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen
Köln – Das dürfte Kölns erstes Ausrufezeichen sein auf dem Transfermarkt. Der FC steht kurz vor der Verpflichtung von WM-Abräumer Gideon Mensah (27). Nach BILD-Informationen hat der Ghana-Star Köln inzwischen bereits zugesagt. Die letzten Transfer-Details sollen bis zum Wochenende jetzt geklärt werden. Dann ist Mensah Kölner.
Damit löst der FC innerhalb von einer Woche die beiden größten Abwehr-Baustellen. Vergangenen Donnerstag hatte Köln mit Luka Lochoshvili (28) den ersten externen Neuzugang unter Vertrag genommen und damit die Kaugummi-Suche nach einem passenden Innenverteidiger beendet. Jetzt soll Mensah die letzte Lücke auf der linken Abwehrseite stopfen. Eine Problem-Position auf der vergangene Saison zahlreiche Spieler aushelfen mussten, die dort eigentlich nicht eingeplant waren.
Mensah steht schon länger mit dem FC in Kontakt, nachdem er seinen Vertrag beim französischen Erstligisten Auxerre in diesem Sommer nach 4 Jahren hatte auslaufen lassen und deshalb ablösefrei zu haben ist. Die finalen Gespräche aber nahmen dann erst nach seinem WM-Aus im Sechzehntelfinale gegen Kolumbien (0:1) Fahrt auf und stehen jetzt vor dem Abschluss.

Mensah (r.) in seinem letzten WM-Spiel gegen Kolumbien (0:1). Im Sechzehntelfinale war Schluss
Foto: Getty Images via AFP
Mensah ist direkt Startelf-Kandidat
Der Ghanaer dürfte nicht zuletzt aufgrund seiner starken WM auf Anhieb ein Startelfkandidat unter Trainer René Wagner (37) sein. Er bringt die Erfahrung aus 108 Ligue 1-Einsätzen mit zum FC und soll sowohl in der Viererkette als auch als Schienenspieler in einem System mit Dreierkette einsetzbar sein. Abgesehen von seiner herausragenden Zweikampfstärke kann Mensah das Spiel über die linke Seite dank seines Tempos extrem schnell machen, sodass Wagner mit Mensah und Castro-Montes (rechte Seite) viel Power auf den Außenbahnen hat.
Einziger Haken am anstehenden Transfer: Selbst wenn mit der Unterschrift jetzt alles ganz schnell geht, dürfte Mensah aufgrund seiner WM-Teilnahme nicht direkt ins FC-Training einsteigen, sondern zunächst noch eine Auszeit kriegen.