19:28 Uhr: ➤ Kurioses Bildschirm-Problem in Norwegen18:49 Uhr: Schweiz auch gegen Argentinien ohne Manzambi17:28 Uhr: Jetzt wird’s ernst im Klopp-Poker15:52 Uhr: Senegal-Legende tritt nach WM-Aus zurück14:33 Uhr: Broos nicht mehr Nationaltrainer Südafrikas13:29 Uhr: Zoff um Belgier Debast: Verein will WM-Einsatz verhindern

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➤ Kurioses Bildschirm-Problem in Norwegen

Norwegische Kommunen und Veranstalter suchen vor dem WM-Viertelfinale der Fußball-Nationalmannschaft gegen England händeringend nach Großbildschirmen. Viele Gemeinden und Unternehmen wollten das Spiel am Samstag vor großem Publikum zeigen, fänden aber kaum noch Geräte dafür, berichteten skandinavische Medien am Freitag.

Er könne sich vor Anrufen kaum noch retten, sagte Morten Reffhaug von der Firma To-Be-More in Lier dem norwegischen Sender NRK. Die Sender DR und SVT meldeten, Veranstalter hätten sich bereits an Firmen in Dänemark und Schweden gewandt. Norwegens Auswahl um Stürmerstar Erling Haaland fordert am Samstag (23 Uhr/MagentaTV) in Miami England – es ist das erste WM-Viertelfinale ihrer Historie.

Public Viewing in Norwegen


In Norwegen könnte es vor dem Duell mit England zu Problemen beim Public Viewing kommen.

© picture alliance/TT NEWS AGENCY/Adam Ihse

Reffhaug sagte, nach dem Sieg der Norweger gegen Brasilien habe er bis tief in die Nacht Anfragen wegen Großleinwänden erhalten. Doch jetzt sei alles ausgebucht, Nachschub könne er nicht beschaffen und auch die Konkurrenz habe keine Geräte mehr frei. Der Chef des Unternehmens Lydteamet in Bodø, Kristoffer Haukås, sagte, viele hätten mit so einem Problem schlicht nicht gerechnet und jetzt sei die Zeit knapp.

Der Geschäftsführer des dänischen Unternehmens Profox in Svenstrup, Mikkel Rodkjær, sagte DR: „Wenn man eine große Leinwand aus Dänemark oder Schweden benötigt, entstehen natürlich zusätzliche Kosten.“ Er habe zwar genügend Bildschirme, könne aber nicht helfen. „Das Spiel findet mitten in den Sommerferien statt. Das bedeutet, wir bräuchten zusätzliches Personal“, erklärte Rodkjær. Doch das sei jetzt nicht zu bekommen. (dpa)

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An den Umfragen des Meinungsforschungsinstituts Civey kann jeder teilnehmen. In das Ergebnis fließen jedoch nur die Antworten registrierter und verifizierter Nutzer ein. Diese müssen persönliche Daten wie Alter, Wohnort und Geschlecht angeben. Civey nutzt diese Angaben, um eine Stimme gemäß dem Vorkommen der sozioökonomischen Faktoren in der Gesamtbevölkerung zu gewichten. Umfragen des Unternehmens sind deshalb repräsentativ. Mehr Informationen zur Methode finden Sie hier, mehr zum Datenschutz hier.Weitere WM-News vom 10. Juli:Schweiz auch gegen Argentinien ohne Manzambi

Die Schweiz muss auch im WM-Viertelfinale gegen Weltmeister Argentinien ohne Shootingstar Johan Manzambi auskommen. „Wir haben es versucht, ihn fit zu bekommen. Aber das lässt es noch nicht zu“, sagte Nationaltrainer Murat Yakin vor der Partie in der Nacht zum Sonntag (3 Uhr MESZ/MagentaTV) in Kansas City.

Johan Manzambi fällt auch gegen Argentinien aus.


Johan Manzambi fällt auch gegen Argentinien aus.

© IMAGO/STEINSIEK.CH

Der 20-Jährige vom SC Freiburg hatte schon im Achtelfinale gegen Kolumbien (4:3 i. E.) wegen einer Knieprellung gefehlt. Manzambi ist mit drei Treffern aktuell bester Schweizer Torschütze des Turniers und bereitete zudem zwei weitere Treffer vor. Sein Ausfall schmerze „extrem“, so Yakin: „Das war ein Schockmoment. Er hatte das Momentum auf seiner Seite.“ Die Schweizer werden dies „als Team auffangen“.

Die Schweiz steht erstmals seit 72 Jahren wieder unter den letzten acht bei einer WM. Dies war bislang 1934, 1938 und 1954 gelungen. Das Halbfinale haben die Eidgenossen noch nie erreicht. (SID/bearbeitet von ms)

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Jetzt wird’s ernst im Klopp-Poker

DFB-Präsident Bernd Neuendorf und sein Stellvertreter Hans-Joachim Watzke sind zu den Vertragsgesprächen mit Bundestrainer-Kandidat Jürgen Klopp in die USA aufgebrochen. Nach dpa-Informationen machten sich die Fußball-Spitzenfunktionäre wie geplant auf den Weg nach New York, wo die Details zum avisierten Engagement des 59-Jährigen als Nachfolger von Julian Nagelsmann stattfinden sollen. Zuerst hatten RTL und ntv über Details der Flugroute berichtet.

Jürgen Klopp soll neuer Bundestrainer werden.


Jürgen Klopp soll neuer Bundestrainer werden.

© IMAGO/Moritz Müller

Am frühen Freitagnachmittag Ortszeit sollen Neuendorf und Watzke in New York eintreffen. In die deutsche Nacht hinein könnten die Gespräche also schon beginnen. Klopp ist der absolute Top-Kandidat für den nach dem WM-Debakel und folgenden Rücktritt von Nagelsmann vakanten Bundestrainer-Posten. Der einstige Erfolgscoach von Borussia Dortmund und des FC Liverpool hatte in den vergangenen Tagen mehrfach seine Bereitschaft signalisiert, das Amt zu übernehmen.

Geklärt werden muss unter anderem noch, die Auflösung von Klopps bis 2029 datiertem Vertrag als Head of Global Soccer beim Getränkekonzern Red Bull. Hierzu soll es nach den DFB-Gesprächen weitere Verhandlungen in New York mit Geschäftsführer Oliver Mintzlaff geben. Dem Vernehmen nach sind alle Parteien an einer Lösung interessiert.

Die ersten Länderspiele als Bundestrainer stünden für Klopp im September und Oktober an, wenn die Nationalmannschaft mit vier Partien innerhalb von zehn Tagen in den Niederlanden, gegen Serbien und zweimal gegen Griechenland in die Nations League startet. (dpa/bearbeitet von ms)

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Senegal-Legende tritt nach WM-Aus zurück

Nach dem Aus im Sechzehntelfinale bei der Fußball-WM ist Sadio Mané laut Medienberichten aus der senegalesischen Nationalmannschaft zurückgetreten. Unter anderem zitierte die senegalesische Zeitung „Le Quotidien“ aus einem Abschiedsbrief des ehemaligen Profis vom FC Bayern München.

„Ihr sollt wissen, dass ich für diese Flagge alles geopfert habe. Ich habe mein Bestes gegeben und stets mit aller Kraft für unser Vaterland gekämpft“, schrieb der 34-Jährige und bedankte sich bei allen, die ihm in seiner Karriere beigestanden haben. „Eure beständige Unterstützung war der Motor meines Erfolgs.“

Er kündigte an, weiter für Senegals Fußball zu arbeiten. „Ich werde meine Erfahrung gerne in den Dienst der Nation stellen, sei es im Trainerstab, auf der Trainerbank oder in den Führungsgremien“, meinte er. Aktuell steht Mané noch bei Al-Nassr FC in Saudi-Arabien unter Vertrag.

Der Stürmer war bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada im Sechzehntelfinale mit 3:2 nach Verlängerung gegen Belgien ausgeschieden. Für Mané war es das 130. Länderspiel gewesen. Insgesamt schoss er 54 Tore. (dpa/bearbeitet von skr)

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Broos nicht mehr Nationaltrainer Südafrikas

Hugo Broos ist wie erwartet nicht länger Fußball-Nationaltrainer von Südafrika. Der 74-Jährige habe sein Amt niedergelegt, bestätigte ein Vertreter des südafrikanischen Verbands der Nachrichtenagentur AFP. Bei der Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada hatte der Belgier Südafrika zum ersten Mal überhaupt in die K.o.-Phase geführt, war im Sechzehntelfinale aber an den Kanadiern gescheitert (0:1).

Broos hatte seinen Abschied bereits wenige Tage zuvor gegenüber der belgischen Zeitschrift Humo angekündigt und erklärt, Verbandspräsident Danny Jordaan wolle ihn in anderer Rolle behalten. Das berichtete auch AFP. Als möglicher Nachfolger auf der Bank gilt der ehemalige Nationaltrainer Pitso Mosimane, der Südafrika schon 2010 als damaliger Co-Trainer nach der WM im eigenen Land übernommen hatte.

Nach dem Ausscheiden hatte Broos bereits angekündigt, die WM sei sicher seine letzte gewesen, sich aber noch nicht konkret zu seiner unmittelbaren Zukunft geäußert. Eine weitere Zusammenarbeit hatte er nicht ausgeschlossen. „Ich stehe immer zur Verfügung, wenn Menschen einen Rat brauchen“, hatte Broos gesagt. (dpa)

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Zoff um Belgier Debast: Verein will WM-Einsatz verhindern

Nach einem Streit mit Sporting Lissabon muss die belgische Fußball-Nationalmannschaft auch im heutigen WM-Viertelfinale gegen Spanien (21:00 Uhr/ZDF, MagentaTV) auf Verteidiger Zeno Debast verzichten.


Zeno Debast wartet noch auf seinen ersten Einsatz bei der WM 2026. (Archivbild)

© IMAGO/ZUMA Press/Melissa Levin

Medien zitierten übereinstimmend aus einer Mitteilung des belgischen Fußballverbands RBFA. Demnach hält der portugiesische Erstligist aus Lissabon seinen 22 Jahre alten Spieler „aus medizinischer Sicht nicht für spielfähig“. Diese Einschätzung weiche „von der des medizinischen Stabs der ‚Red Devils‘ sowie der medizinischen und versicherungstechnischen Stellen der FIFA ab“.

Debast war wichtiger Bestandteil der belgischen Mannschaft während der WM-Qualifikation. Er verletzte sich aber vor der Endrunde am Bein und sollte im Laufe des Turniers wieder fit werden. Bei der WM hat Debast aber noch keinen Einsatz absolviert. „The Athletic“ zufolge soll vor dem Viertelfinale gegen Spanien aber noch ein Treffen in Los Angeles zwischen Vereins- und Verbandsvertretern stattfinden, um die Situation um den 26-maligen Nationalspieler zu beurteilen. (dpa)

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Argentinien-Legende Kempes: Verlierer werden immer jammern

Fußball-Legende Mario Kempes hat sich in die Diskussion um eine angebliche Bevorzugung der argentinischen Nationalmannschaft um Superstar Lionel Messi bei der WM eingeschaltet. „Die Verlierer werden immer jammern“, sagte der mittlerweile 71 Jahre alte Weltmeister von 1978 – in Argentinien – dem Sender TyCSports. „Und um zu glauben, dass man dir eine Weltmeisterschaft schenkt, muss man schon sehr, sehr … sein“, meinte Kempes.

Vor allem im Internet kursieren Spekulationen, dass der Titelverteidiger, der am Sonntag (3.00 Uhr/MESZ) im Viertelfinale des XXL-Turniers in Kansas City gegen die Schweiz antreten muss, bevorzugt würde. Dazu trugen Szenen bei wie das Foul von Messi im ersten Spiel. Er trat in der Partie gegen Algerien mit der Sohle Richtung Achillessehne von Aïssa Mandi. Der polnische Schiedsrichter Szymon Marciniak beließ es bei einer Ermahnung, danach schoss Messi noch zwei seiner drei Tore zum 3:0 gegen die Nordafrikaner.

Zudem gab es im Achtelfinale gegen Ägypten (3:2) in der hitzigen Schlussphase mehrere strittige Szenen, die zu Toren der Südamerikaner führten. Sie hatten bis zur 78. Minute noch mit 0:2 zurückgelegen. Des Weiteren befeuerten lobende Aussagen von FIFA-Boss Gianni Infantino über Messi und Argentinien die Verschwörungstheorien. Eine faktische Grundlage für die Spekulationen gibt es aber nicht.

Er sei von einem kolumbianischen Radiosender gefragt worden, ob es wahr sei, dass man Argentinien die Weltmeisterschaft in Katar geschenkt habe und nun auch die Spiele, berichtete Kempes weiter: „Was soll man dazu sagen? Sollen sie doch weiterreden, kein Problem. Wenn man jedes Mal antwortet, wenn man gefragt wird, wird man noch verrückt.“ (dpa)

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Jugendliche bei WM-Feier in Frankreich gestorben

Die Feiern in Frankreich zum Einzug der Équipe Tricolore ins Halbfinale der Fußball-WM sind von einem tragischen Unfall überschattet worden. In der nordfranzösischen Kleinstadt Aulnoye-Aymeries starb eine 17-Jährige. Sie war auf eine Sattelzugmaschine geklettert, stürzte dann herunter und wurde überrollt, berichtete der Sender Europe 1 unter Verweis auf die Rettungskräfte. Ein weiterer Jugendlicher, der Zeuge des Unfalls wurde, kam mit einem Schock ins Krankenhaus. Der Fahrer des Sattelschleppers wurde festgenommen.

Die französische Nationalmannschaft um ihre Superstars Kylian Mbappé und Ousmane Dembélé war in Boston durch ein 2:0 gegen Marokko in die Runde der letzten Vier gekommen. Die Feierlichkeiten danach verliefen in Frankreich insgesamt ruhig und friedlich. Obwohl mit Marokko Konfliktpotenzial gegeben war – in Frankreich leben viele Marokkaner oder Menschen mit marokkanischen Wurzeln, habe es nur wenige Probleme gegeben, berichteten französische Medien.

Selbst im Großraum Paris kam es kaum zu Vorfällen. Vereinzelt wurde Feuerwerk gezündet, es kam zu kleineren Rangeleien und zehn Menschen wurden festgenommen, berichtete der Sender RMC Sport unter Verweis auf die Polizei. Vorsorglich waren die Ordnungshüter in der Hauptstadt und anderenorts mit einem Großaufgebot präsent gewesen, um mögliche Ausschreitungen zu beenden. (dpa)

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Haaland kritisiert Schiedsrichter wegen Mbappé-Elfmeter

Nicht Kylian Mbappés verschossener Elfmeter, sondern die lange Wartezeit davor hat Erling Haaland beschäftigt. Nach Frankreichs 2:0 gegen Marokko meldete sich der Norweger bei Snapchat zu Wort und kritisierte das Schiedsrichterteam. „Fünf Minuten warten zu müssen, um einen Elfmeter auszuführen, ist viel zu lange“, schrieb Haaland zu einem Bild der Szene.

Tatsächlich musste Mbappé nach dem Pfiff wegen eines VAR-Checks auf ein mögliches Foulspiel im Vorfeld mehr als drei Minuten warten, ehe Schiedsrichter Facundo Tello den Strafstoß freigab. Anschließend schob der französische Star den Ball fast schon in die Hände des Torwarts.

Mit seiner Kritik stand Haaland nicht allein da. ARD-Experte Bastian Schweinsteiger fand deutliche Worte nach der Szene: „So was bringt ja den Schützen durcheinander, wenn der schon den Ball da hinlegt. Jetzt hast du Diskussionen wieder: argentinischer Schiedsrichter. Nimmt er hier Einfluss auf den Elfmeter?“

Anschließend legte der Weltmeister von 2014 nach: „Das war total schlecht. Ich fand das ganz schlecht gemacht vom Schiedsrichterteam.“ Zwar könne Mbappé den Strafstoß trotzdem verwandeln, „aber es zögert es so hinaus, das ist für den Schützen immer ein bisschen schwieriger“.

Mbappé räumte nach dem Spiel selbst ein, dass ihn die ungewöhnlich lange Unterbrechung aus dem Rhythmus gebracht hat. „Ich habe mich aus der Konzentration bringen lassen“, sagte der Franzose laut „Sport1„. An solche Situationen müsse man sich mit dem VAR inzwischen anpassen.

Der Fehlschuss blieb am Ende ohne Folgen. Mbappé traf später zum 1:0, Ousmane Dembélé machte den 2:0-Endstand perfekt. Frankreich steht damit im Halbfinale. (skr)

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Ausschreitungen in London nach Marokkos Niederlage

Nach der 0:2-Niederlage Marokkos beim Viertelfinalspiel gegen Frankreich bei der Fußball-WM ist es in London zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Fans und der Polizei gekommen. Dabei wurde nach Polizeiangaben in der Nacht zu Freitag ein Beamter verletzt. Er sei von einer Glasflasche getroffen worden und ins Krankenhaus gebracht worden. Vier Menschen seien festgenommen worden.

Auf Bildern in Onlinediensten war zu sehen, wie sich Dutzende Menschen auf einer Straße im Zentrum der britischen Hauptstadt versammelten und Gegenstände in Richtung der Sicherheitskräfte warfen. Ein Polizeisprecher sagte, die Beamten seien mit Flaschen beworfen worden; außerdem seien Feuerwerkskörper gezündet worden. Daraufhin sei Verstärkung angefordert worden. Später sei die Straße wieder für den Verkehr freigegeben worden. (SID/bearbeitet von skr)

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Deschamps knackt Schön-Rekord

Das gewonnene WM-Viertelfinale hat für Didier Deschamps gleich doppelt Grund zur Freude gebracht. Dank des 2:0 (0:0) gegen Marokko wird der französische Nationaltrainer einen weiteren Rekord von Helmut Schön übernehmen. Im Halbfinale am Dienstag (21 Uhr MESZ) gegen Spanien oder Belgien wird Deschamps sein 26. WM-Spiel als Trainer betreuen. Damit löst er den früheren Bundestrainer Schön, der die DFB-Elf von 1964 bis 1978 in 25 WM-Spielen betreut hatte, ab.

Zuvor hatte Deschamps auch in puncto WM-Siege den Rekord von Schön übernommen. Der Weltmeistertrainer von 1974 hat 16 Siege in der Vita stehen, Deschamps kommt bereits auf 20. Dazu zählt auch das 4:1 über Norwegen im abschließenden Gruppenspiel der diesjährigen WM, obwohl Deschamps sich aufgrund eines Trauerfalls in der Heimat aufgehalten hatte.

Seinen größten Erfolg feierte Deschamps 2018 mit dem WM-Titel. Nachdem er 2022 im Endspiel im Elfmeterschießen an Argentinien gescheitert war, will er nun in den USA, Mexiko und Kanada seinen zweiten WM-Titel als Trainer gewinnen. Auch als Spieler war Deschamps erfolgreich: 1998 war er beim WM-Triumph im eigenen Land dabei. (sid)

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"Hu*******": Paraguayische Senatorin beleidigt Mbappé

Aktualisiert
am 09.07.2026, 13:59 Uhr

Die paraguayische Senatorin Celeste Amarilla de Boccia hat Frankreichs Superstar Kylian Mbappé als beleidigt.

Was hinter dem herzlichen Moment zwischen Klopp und Mbappé steckt

Man ist es bei dieser WM schon gewöhnt, dass Jürgen Klopp als TV-Experte immer wieder von seinen ehemaligen Spielern begrüßt und geherzt wird. Doch Frankreichs Superstar Kylian Mbappé hat nie unter Jürgen Klopp gespielt – und teilte dennoch nach dem gewonnenen Viertelfinale gegen Marokko (2:0) einen herzlichen Moment mit dem Bundestrainer in spe, bei dem die beiden sehr vertraut wirkten. Sie winkten Arm in Arm gemeinsam in Richtung Tribüne, Klopp warf sogar Luftküsse.

Das steckt dahinter: Wie Jürgen Klopp bei MagentaTV erklärte, habe er den französischen Starstürmer einst vom AS Monaco zum FC Liverpool lotsen wollen und dabei keine Kosten und Mühen gescheut. Klopp erzählte: „Der teuerste Nicht-Transfer, in den wir investiert haben. Wir sind von Liverpool nach Blackpool nach Nizza geflogen. In Nizza dann die ganze Familie Mbappé rein in den Privatflieger mit fünf Zimmern. Dann sind wir da im Kreis geflogen, haben mit der Familie geredet. Und auch lecker gegessen.“ Und das alles zu Geheimhaltungszwecken. Klopp: „Wir durften nicht gesehen werden.“ Am Ende kam der Transfer nicht zustande, Mbappé wechselte zu PSG.

An der Sympathie dürfte es jedoch nicht gescheitert sein, denn wie Klopp gegenüber Kerner bestätigt, galten seine Luftküsse Mbappés Familie: „Er hat mich gefragt, wie’s der Familie geht, da meinte ich: ‚Gut. Hast du mittlerweile auch eine?‘ Er sagte mir: ‘Ja, da oben sitzt sie.'“ (ska)

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Spaniens Trainer erwartet Leistungssteigerung von Lamine Yamal

Der spanische Nationaltrainer Luis de la Fuente erwartet von Jungstar Lamine Yamal im Viertelfinale der WM gegen Belgien eine Leistungssteigerung. „Er hat unglaubliches Potenzial, aber wir haben den besten Lamine noch nicht gesehen“, sagte er vor dem Spiel am Freitag in Los Angeles (21.00 Uhr MESZ/ZDF und MagentaTV). Der 19-Jährige kam bei fünf Einsätzen erst auf einen Treffer, beim 4:0 gegen Saudi-Arabien.

Mit der Einstellung Yamals hätten die bislang eher unauffälligen Auftritte aber nichts zu tun, versicherte de la Fuente. „Seine Motivation ist hoch, man muss ihn sogar zurückhalten“, sagte er. Klar sei: Dass Yamal sein Können zeige, „das muss noch kommen“. Aber, ergänzte Spaniens Trainer, er gehe davon aus, dass dies nur eine Frage der Zeit sei: „Er wird performen.“

Die Rolle des Favoriten gegen Belgien wies de la Fuente, dessen Mannschaft bei der WM bislang kein Gegentor kassiert hat, nicht von sich. „Ich habe keine Angst davor, Favorit zu sein“, sagte er, „aber es gibt keine Favoriten, es kann im Spiel immer etwas passieren, dass das ändert.“ (sid)

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Belgiens Trainer macht sich keine Sorgen wegen der US-Fans

Vor dem Viertelfinale gegen Spanien macht sich Belgiens Trainer Rudi Garcia nach eigenen Worten keine Sorgen wegen einer möglicherweise feindseligen Stimmung im Stadion gegen sein Team. Belgien hatte im Achtelfinale der Fußballweltmeisterschaft Co-Gastgeber USA mit 4:1 besiegt, nachdem es viel Wirbel um die zur Bewährung ausgesetzte Rote Karte für US-Profi Folarin Balogun gegeben hatte.

„Wir haben die USA gerade erst geschlagen in einem Spiel, in dem jeder gegen uns war, also kann es morgen nicht komplizierter sein“, sagte Garcia vor dem Duell im Los-Angeles-Stadion (21.00 Uhr MESZ/Magenta TV und ZDF). „Ich weiß nicht, wie es morgen sein wird, aber es sind nicht die Zuschauer, die Tore schießen. Wir spielen gegen Spanien.“

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Garcia lobte Europameister Spanien. „Wir spielen gegen einen der Favoriten. Wir kennen die Stärken der einzelnen Spieler. Sie sind die besten im Ballbesitz. Sie haben noch kein Tor kassiert in diesem Turnier“, sagte er – und es sei an der Zeit, das zu ändern. „Jeder spricht davon, dass wir nach Hause fahren. Aber das Spiel muss erst noch gespielt werden.“ Mit Ausnahme des verletzten Mittelfeldspielers Amadou Onana seien alle Profis einsatzfähig, sagte Garcia. (dpa)

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WM: Große Sorge um Krankheitswelle der Norweger

Aktualisiert
am 08.07.2026, 14:48 Uhr

Zum ersten Mal stehen die Norweger in einem WM-Viertelfinale. Doch vor dem Duell gegen England kämpfen die Skandinavier mit gesundheitlichen Problemen.

Die WM-News der vorherigen Tage zum Nachlesen

Mit Material von dpa und SID

Teaserbild: © picture alliance/TT NEWS AGENCY/Adam Ihse