Der südafrikanische Fußballprofi Jayden Adams ist kurz nach seiner Teilnahme an der Weltmeisterschaft im Alter von 25 Jahren gestorben. Südafrikas Sportminister Gayton McKenzie teilte mit, ihn habe die Nachricht schwer getroffen. Mit Adams habe der südafrikanische Fußball eines seiner größten jungen Talente verloren. Angaben zur Todesursache wurden zunächst nicht gemacht.

Auch Fifa-Präsident Gianni Infantino sprach am Samstagnachmittag sein Mitgefühl aus: »Meine Gedanken und mein Beileid sowie die aller Mitarbeiter der Fifa und der weltweiten Fußballgemeinschaft gelten seiner Familie, seinen Freunden und seinen Mannschaftskollegen. Der Star der ›Bafana Bafana‹ und der Mamelodi Sundowns wird schmerzlich vermisst werden. Möge er in Frieden ruhen.« Und auch Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa und der afrikanische Fußballverband CAF äußerten ihre Trauer.

Polizei untersucht Umstände des Vorfalls

Die südafrikanische Polizei nahm nach eigenen Angaben Ermittlungen auf, nachdem in Schotsche Kloof, einem Vorort von Kapstadt, am Samstagmorgen die Leiche eines 25-jährigen Mannes gefunden worden war. Die Umstände des Vorfalls würden untersucht, sagte ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur AFP.

Adams hatte bei der laufenden Weltmeisterschaft in allen drei Gruppenspielen Südafrikas gespielt. Nur wenige Stunden vor dem Anpfiff der zweiten Begegnung gegen Tschechien hatte er vom Tod seiner Großmutter erfahren. Im K.-o.-Spiel gegen Kanada, nach dem die Mannschaft aus dem Turnier ausschied, stand der Mittelfeldspieler nicht mehr auf dem Platz. Auf Vereinsebene spielte Adams seit 2025 bei Mamelodi Sundowns, einem der besten südafrikanischen Klubs aus Pretoria.

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