Vor gut einem Jahr berichtete der «Sarganserländer» über das Hilfsprojekt Plateless. «Inzwischen haben wir unsere Arbeit erweitert und neben der Suppenküche auch unseren offiziellen Fussballclub PLC gegründet. Damit möchten wir Kinder und Jugendliche von der Strasse fernhalten und ihnen einen sicheren Ort mit Struktur, Gemeinschaft und Perspektive bieten.» Diese Zeilen hält Larissa Snyman-Gartmann in einer E-Mail an die Redaktion fest.

Die in Mels aufgewachsene medizinische Praxisassistentin ist vor rund vier Jahren nach Südafrika ausgewandert und hat in der Stadt East London eine Suppenküche gegründet. Damit werden jede Woche mehrere hundert Kinder bekocht.

Direkte Unterstützung

Hilfe vor Ort kostet, davon können auch andere Betreiber von Hilfsprojekten in Afrika ein Liedchen singen. Der Fussballklub PLC umfasst derzeit vier Mannschaften. Ihnen mangelt es an Trikots und sonstiger Ausrüstung. Der gemeinnützige Verein Plateless ist deshalb auf Unterstützung für diese gute Sache angewiesen.

Angesprochen sind vor allem Firmen, die so auch die Möglichkeit hätten, ihr Logo auf den Shirts anzubringen. Die Plateless-Verantwortlichen sprechen von einer «nachhaltigen Investition in Sport, Gemeinschaft und Zukunft». Es sei eine direkte Unterstützung benachteiligter Kinder und Jugendlicher.

Im Übrigen gäbe es auch im Bereich schulische Bildung finanziell einiges zu unterstützen, wie der Verein Plateless schreibt. Weitere Infos gibt es auf der Website von Plateless. East London, heute offiziell KuGompo City, ist eine Stadt mit rund einer Viertelmillion Einwohnerinnen und Einwohnern in der Provinz Ostkap. Einer der Vororte der Stadt heisst Pefferville, es ist eines der grössten Townships, wo es gerade Kindern an fast allem mangelt.

www.plateless-southafrica.com