Rhythmus, Tanz und ein Stück Uganda

Vor zwei Wochen verwandelte sich der Stadtpark in einen lebendigen Ort des interkulturellen Austauschs. Die 6. Klassen der RvT empfingen die Jugendgruppe „Sosolya“ aus Uganda. Das Treffen, das ganz im Zeichen von Begegnung und Offenheit stand, begeisterte alle Beteiligten.

Uganda rückte an diesem Tag ein großes Stück näher. Schon zu Beginn des Besuchs brachen die Jugendlichen aus Uganda mit ihrer offenen und sympathischen Art jegliches Eis. Durch gemeinsame Kennenlern- und Teambuildingspiele gelang es im Nu, eine vertrauensvolle Atmosphäre zwischen den 15- bis 17-jährigen Gästen und unseren Sechstklässlern zu schaffen.

Trommeln, Tanz und Lebensfreude

Was folgte, war ein mitreißendes Programm. Die Gruppe „Sosolya“ gab den Schülern einen faszinierenden Einblick in die Musik- und Tanzkultur ihrer Heimat. Dass es dabei niemanden auf den Stühlen hielt, war kaum verwunderlich. Es war die mitreißende, sympathische und herzliche Art unserer Gäste, die die Schülerinnen und Schüler ohne Umwege zum Tanzen und Trommeln motivierte – ein direkter Zugang, der den Kindern bei solch neuen Erfahrungen sonst nicht immer so mühelos gelingt. Es wurde gelacht, gemeinsam musiziert und mit viel Freude Neues ausprobiert.

Trommeln, Tanz und Lebensfreude. Foto: RvT-Mittelschule
Trommeln, Tanz und Lebensfreude. Foto: RvT-Mittelschule
Trommeln, Tanz und Lebensfreude. Foto: RvT-Mittelschule
Trommeln, Tanz und Lebensfreude. Foto: RvT-Mittelschule

Trommeln, Tanz und Lebensfreude. Foto: RvT-Mittelschule
Neugier und Dialog

Abgerundet wurde der Vormittag durch eine gesprächige Abschlussrunde. Die Sechstklässler nutzten die Gelegenheit, ihre vorbereiteten Fragen an die Gäste zu stellen. Dabei ging es nicht nur um den Schulalltag in Uganda, das Leben im Einklang mit der Natur oder den Schutz der Regenwälder, sondern auch um persönliche Eindrücke der ugandischen Jugendlichen. Das Interesse der Schülerinnen und Schüler war ausnahmslos geweckt, und es zeigte sich einmal mehr, wie lebendig Lernen sein kann, wenn man direkt miteinander ins Gespräch kommt.

Ein Zeichen für Weltoffenheit

Für Die RVT, die sich stolz als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ nennen darf, war dieser Besuch ein Herzensanliegen. Projekte dieser Art sind ein wesentlicher Bestandteil ihres Bildungsauftrags. Solche Begegnungen sind unbezahlbar, um Vorurteile abzubauen und fremde Kulturen nicht nur theoretisch, sondern hautnah kennenzulernen.

Der Besuch der Gruppe „Sosolya“ hinterließ bei den Kindern einen bleibenden Eindruck und weckte die Lust auf mehr.

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