Die Hochschule Campus Wien koordiniert ein internationales Erasmus+-Projekt mit Universitäten in Ghana, Ruanda und Spanien. Ziel ist es, Konfliktmanagement und Friedensbildung an Hochschulen nachhaltig zu stärken.
Die Hochschule Campus Wien übernimmt die Koordination des Erasmus+-Projekts CONMAT (Strengthening Conflict Management and Transformation Studies in Africa). Gemeinsam mit Universitäten in Ghana, Ruanda und Spanien sollen bis Ende 2027 neue Lehr- und Lernkonzepte für Konfliktmanagement und Friedensbildung entwickelt werden.
Das Projekt wird durch das Erasmus+-Programm der Europäischen Union gefördert und soll die Hochschulbildung in Ghana und Ruanda langfristig stärken. Gleichzeitig soll der wissenschaftliche Austausch zwischen europäischen und afrikanischen Hochschulen intensiviert werden.
Neue Lehrformate und internationale Zusammenarbeit
Im Rahmen des Projekts entstehen digitale Lehrveranstaltungen, internationale Online-Kooperationen sowie neue multimediale Lernmethoden. Zusätzlich sind Workshops, Austauschprogramme und sogenannte Train-the-Trainer-Angebote für Lehrende geplant.
Ein besonderes Ziel ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse mit regionalem Wissen und praktischen Erfahrungen der Partnerländer zu verbinden.
Hochschulen als Partner für Friedensbildung
Nach Angaben der Hochschule Campus Wien sollen Studierende und Lehrende künftig besser darauf vorbereitet werden, Konflikte zu analysieren, Transformationsprozesse zu begleiten und nachhaltige Lösungsansätze zu entwickeln.
Projektleiter Johannes Maerk betont, Hochschulen könnten wissenschaftliche Erkenntnisse mit gesellschaftlicher Verantwortung verbinden und so einen wichtigen Beitrag zur Friedensbildung leisten.
Kooperation mit Universitäten in drei Ländern
An dem Projekt beteiligen sich insgesamt sechs Hochschulen aus Ghana, Ruanda und Spanien. Neben gemeinsamen Forschungs- und Lehrprojekten sind auch gegenseitige Besuche sowie Mobilitätsprogramme geplant.
Die Hochschule Campus Wien sieht das Projekt als weiteren Schritt zur Internationalisierung ihrer Lehre und Forschung.