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NASTÄTTEN Beim Schachclub Nastätten stand am Freitag, 10. April 2026, nicht nur die Jahreshauptversammlung auf dem Programm. Im Mittelpunkt des Abends stand vor allem eine besondere sportliche Leistung: Katrin Hattemer wurde erneut Vereinsmeisterin und sicherte sich damit zum zweiten Mal in Folge den Titel.
Insgesamt absolvierte Hattemer elf Partien und erreichte starke zehn Punkte. Mit nur zwei Unentschieden blieb sie über das gesamte Turnier hinweg ungeschlagen und setzte sich souverän an die Spitze des Teilnehmerfeldes. Ihr Vorsprung war am Ende sogar so deutlich, dass die noch ausstehenden Partien zweier Vereinskameraden keinen Einfluss mehr auf den Ausgang der Vereinsmeisterschaft hatten. Damit stand frühzeitig fest: Der Titel bleibt in ihren Händen.
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Eine starke Leistung über viele Monate
Eine Vereinsmeisterschaft entscheidet sich nicht in einer einzigen guten Partie. Gefragt sind Konzentration, Ausdauer, Nervenstärke und vor allem Konstanz. Genau das bewies Katrin Hattemer eindrucksvoll. Über Wochen und Monate hinweg auf diesem Niveau zu spielen, ist alles andere als selbstverständlich. Umso höher ist der erneute Titelgewinn zu bewerten.
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Gerade im Vereinsleben haben solche Meisterschaften einen besonderen Stellenwert. Sie sind mehr als nur ein sportlicher Vergleich. Sie zeigen auch, wer über einen längeren Zeitraum hinweg die größte Stabilität, das beste Spielverständnis und den stärksten Willen mitbringt. Für den Schachclub Nastätten ist die erfolgreiche Titelverteidigung deshalb ein sportlicher Höhepunkt des Jahres.
Schach wird oft unterschätzt – und ist doch ein echter Sport
Schach steht in der öffentlichen Wahrnehmung oft nicht dort, wo es hingehört. Viele denken dabei zunächst an ein ruhiges Brettspiel. Tatsächlich aber wird die Leistung hinter dem Spiel häufig unterschätzt. Denn Schach verlangt den Spielern geistig enorm viel ab: höchste Konzentration, taktisches Denken, strategische Planung, Merkfähigkeit und die Fähigkeit, auch unter Druck klare Entscheidungen zu treffen.
Nicht ohne Grund gilt Schach seit Langem als Sport. Der körperliche Einsatz zeigt sich hier nicht in Sprints oder Zweikämpfen, sondern in mentaler Belastung auf höchstem Niveau. Wer über mehrere Stunden eine Partie spielt, muss konstant fokussiert bleiben, Fehler vermeiden und gleichzeitig mehrere Züge im Voraus denken. Gerade in Wettkämpfen wird deutlich, wie anstrengend dieser Denksport tatsächlich ist. Vielleicht bekommt diese Sportart oft nicht die Aufmerksamkeit, die andere Disziplinen erhalten, verdient hätte sie es allemal.
Blick auf die Mannschaften und kommende Termine
Auch über die Vereinsmeisterschaft hinaus gab es beim Schachclub Nastätten einen Ausblick auf die kommenden Monate. Die erste Mannschaft wird aus der Rheinlandliga in die Bezirksliga absteigen. Die neuen Spieltermine stehen bisher nicht fest, ebenso ist die künftige Mannschaftsaufstellung noch in Planung.
Stabil präsentiert sich dagegen aktuell die zweite Mannschaft, die in ihrer Liga noch zwei Begegnungen im Mai vor sich hat und derzeit einen soliden vierten Tabellenplatz belegt.
Überdies schaut der Verein bereits nach vorn. Für den Schachsommer ist im Rahmen des Blaufärbermarktes im September eine Veranstaltung geplant. Auch das traditionelle Weihnachtsturnier soll wieder stattfinden und ist voraussichtlich für den vierten Advent vorgesehen. Zudem wirft bereits das Jahr 2028 seine Schatten voraus: Dann steht für den Schachclub Nastätten ein Vereinsjubiläum an, dessen Planungen zeitnah beginnen sollen.
Einladung an neue Spieler
Wer den Schachsport für sich entdecken oder nach längerer Pause wieder einsteigen möchte, ist beim Schachclub Nastätten willkommen. Trainiert wird jeweils freitagabends ab 20 Uhr im Vereinszimmer des Bürgerhauses Nastätten. Der Verein freut sich ausdrücklich über neue Spielerinnen und Spieler (dk).

