
Eine Elefantenherde im Amboseli-Nationalpark in Kenia – Foto: AP
Laut AFP vom 29. Juli untersucht Kenia die Todesursache von 15 Elefanten, die im vergangenen Monat im Amboseli-Nationalpark ums Leben kamen.
Der kenianische Wildtierdienst (KWS) berichtete, dass zehn der Elefanten vor ihrem Tod innerhalb von zwei Tagen Anzeichen einer Teillähmung zeigten. Die übrigen fünf Kadaver waren entweder zu stark verwest oder von Aasfressern angefressen worden, sodass die Behörden die Todesursache nicht mehr feststellen konnten.
Bei den meisten der verendeten Elefanten handelte es sich um Weibchen und Kälber, nur ein Männchen war betroffen. Der Vorfall ereignete sich im Kimana-Reservat und auf der angrenzenden Kuku-Farm.
Vorläufige Tests des Labors der Universität Nairobi wiesen auf ein „potenzielles Toxin“ hin. Analysen in kenianischen Regierungslaboren ergaben jedoch ein negatives Ergebnis.
KWS setzt seine eingehenden Tests fort. Die Behörde erklärte: „Es werden auch Umweltuntersuchungen durchgeführt, darunter die Analyse von Wasserquellen und anderen potenziellen Umweltgiften im betroffenen Gebiet, um festzustellen, ob diese Elefanten derselben Giftquelle ausgesetzt waren.“
In Kenia kam es bereits zu Vergiftungsfällen bei Elefanten, die auf illegale Jagd oder Konflikte mit Menschen zurückzuführen waren. Die Behörden versichern, dass es derzeit keine Hinweise darauf gibt, dass dieses Gift auch für Menschen schädlich ist.
Der Amboseli-Nationalpark ist weltweit bekannt für seine großen Elefantenherden und seine charakteristische Savannenlandschaft. Besucher können von dort aus auch den Kilimandscharo auf der anderen Seite der tansanischen Grenze sehen. Schätzungsweise 2.000 Elefanten leben derzeit im Park.
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Quelle: https://tuoitre.vn/kenya-lung-tung-vi-15-con-voi-chet-bi-an-trong-thoi-gian-ngan-100260729164407352.htm