Laut dem Korrespondenten der vietnamesischen Nachrichtenagentur in Ägypten brach am 29. Juli im Hafen von Damietta im Mittelmeer ein Großbrand auf einem Regasifizierungsschiff (zur Lagerung und Umwandlung von Flüssigerdgas (LNG) vom flüssigen in den gasförmigen Zustand) und einem Gastanker aus. Es wurden keine Verletzten gemeldet.
Das ägyptische Erdölministerium teilte mit, dass unmittelbar nach Eingang der Meldungen über den Brand Notfall- und Schnellreaktionspläne aktiviert wurden und dass Feuerwehrleute und Sicherheitsteams vor Ort mit den zuständigen Behörden zusammenarbeiteten, um den Vorfall unter Kontrolle zu bringen.
Das Ministerium teilte mit, dass Einsatzkräfte mit technischen Behörden zusammenarbeiten, um die notwendigen Arbeiten abzuschließen und die Folgen des Vorfalls zu bewerten. Die Brandursache ist noch unklar.
Einigen Medienberichten zufolge war die Ursache kein Drohnenangriff, wie einige frühere Berichte vermuten ließen.
Ölminister Karim Badawi traf am Einsatzort ein, um die Notfallmaßnahmen zu koordinieren, die Brandbekämpfungs- und Sicherheitsmaßnahmen zu überwachen und sicherzustellen, dass alle Sicherheitsvorkehrungen in Abstimmung mit den zuständigen Behörden eingehalten wurden.
Im Hafen von Damietta befindet sich neben dem Werk in Idku eines von zwei Flüssigerdgas-Anlagen (LNG).
Ab 2025 spielt dieser Mittelmeerhafen eine entscheidende Rolle als Drehscheibe für schwimmende Speicher- und Regasifizierungsschiffe, da Ägypten die LNG-Importe erhöht, um seine Gasversorgung in den Sommermonaten zu stärken – einer Zeit, in der der Strombedarf seinen Höhepunkt erreicht.
Quelle: https://www.vietnamplus.vn/chay-lon-chua-ro-nguyen-nhan-tai-cang-damietta-cua-ai-cap-post1127104.vnp