Der erste Tag stand ganz im Zeichen des diplomatischen Austauschs, der Würdigung der algerischen Geschichte sowie des interreligiösen Dialogs in einem Land, in dem die katholische Minderheit lediglich 0,2 Prozent der Bevölkerung ausmachte. In seinen ersten Botschaften betonte der Papst vor allem die Rolle der Kirche als Brückenbauer für Frieden und Geschwisterlichkeit.

Das Programm am Montag im Überblick

– Pressegespräch: Im Austausch mit mitreisenden Journalisten äußerte sich der Papst zudem zur Kritik des US-Präsidenten Donald Trump.

– Ankunft und Empfang: Der Papst wurde am Flughafen von Algier durch Präsident Abdelmajid Tebboune und Kardinal Jean-Paul Vesco begrüßt.

– Gedenken:
Es folgte ein
Besuch des Märtyrerdenkmals im Viertel Riadh el Feth zur Erinnerung an den Algerienkrieg

– Staatsbesuch: Im Präsidentenpalast fand ein Höflichkeitsbesuch beim Staatsoberhaupt statt.

– Politische Ansprache: Der Papst wandte sich in einer Rede an Vertreter aus Politik, Diplomatie und Zivilgesellschaft.

– Interreligiöser Dialog: Am Nachmittag besichtigte er die Große Moschee von Algier, die weltweit drittgrößte muslimische Gebetsstätte.

Besuch bei Augustiner-Missionarinnen: In Algier war er bei einem Aufnahme- und Freundschaftszentrum von Augustiner-Missionarinnen, um dort zwei Ordensfrauen zu gedenken, die zur Zeit des algerischen Bürgerkrieges getötet wurden.

– Begegnung mit der Ortskirche: Ein abendliches Treffen mit katholischen Gläubigen in der Basilika „Notre-Dame d’Afrique“ bildete den spirituellen Abschluss, bei dem er das Wirken der Kirche für den Frieden würdigte.

(vatican news – mg)