TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen
Patson Daka (27) ist im Eiltempo beim HSV angekommen. Auch in seinem zweiten Einsatz für die Hamburger erzielte der ehemalige Angreifer von Leicester City ein Tor. In der 49. Minute des Testspiels gegen Everton (1:2) machte der Mittelstürmer das 1:1. „Zwei Tore in meinen beiden ersten Spielen (traf zuvor gegen Heidenheim, d.Red.) sind nicht normal. Ich danke Gott dafür. Ich könnte mir keinen besseren Start wünschen.“
Wegen Daka! HSV-Wahnsinn in Afrika!
Die HSV-Fans sind vom dynamischen, lauffreudigen und torgefährlichen Neuzugang jedenfalls begeistert. Sein Name wurde im Volksparkstadion schon bei der Mannschaftsaufstellung mit am lautesten gerufen. Trainer Merlin Polzin (35) lobt seinen Neuen: „Er ist unfassbar professionell und fleißig. Und zudem auch erfahren, der kann einschätzen, was er noch braucht.“
Daka ist der erste HSV-Profi aus Sambia. Nicht nur in Hamburg, sondern auch in seinem Heimatland löste der Transfer an die Elbe eine Riesen-Euphorie aus. Die Anhänger aus dem Staat im Süden Afrikas sind aus dem Häuschen. Bestes Beispiel: Die Verkündung von Daka als neuem HSV‑Spieler erreichte eine höhere Reichweite (rund 30.000 Reaktionen) als die Nachricht über den Bundesliga‑Aufstieg des HSV im Mai 2025 (knapp 14.000).
Fußballplatz umgepflügt: Wildschwein auf der Jagd nach dem Platzwart
Quelle: TV-News Kontor, Instagram/moorburgertsv30.07.2026
Im Netz wurde der Wechsel so kommentiert: „Wenn du ihn verpflichtest, verpflichtest du auch uns.“ Oder: „Sambia in die Welt“. Es blieb aber nicht nur bei Online-Lobliedern auf den 47-maligen Nationalspieler. Die Daka-Fans zeigen Interesse an Merchandising-Artikeln vom HSV. Der Verein reagierte prompt und nahm Sambia als erstes afrikanisches Land in die Länderauswahl des Online-Fanshops auf. Mit Israel, Südkorea, Japan und Australien gibt es noch weitere Ziele außerhalb Europas. Insgesamt versendet der HSV nun in 33 Länder.
Und was sagt der neue HSV-Knipser zum Hype in seiner Heimat? „Ich weiß, dass die Sambier mich begleiten, egal wohin ich gehe. Ich werde das niemals als selbstverständlich ansehen und stets in Ehren tragen. Die Leute nehmen sich ihre wertvolle Zeit, um mich zu unterstützen. Das ist ein Privileg und eine Ehre. Es rührt mich.“ Und: „Die Leute sind sehr leidenschaftlich und loyal. Ich trage die sambische Flagge in mir und repräsentiere diese Leute. Das motiviert mich.“