Auf dem Weg nach Frankfurt

Mitten über Afrika: Lufthansa-Maschine setzt Notsignal ab

07.08.2026 – 01:41 UhrLesedauer: 1 Min.

Die Lufthansa-Maschine mit der Kennung D-ABYO (Archivbild): Das Flugzeug musste außerplanmäßig in der Hauptstadt der Republik Kongo landen.Vergrößern des Bildes

Die Lufthansa-Maschine mit der Kennung D-ABYO (Archivbild): Das Flugzeug musste außerplanmäßig in der Hauptstadt der Republik Kongo landen. (Quelle: IMAGO/Sven Severing/imago)

Eigentlich sollte die Lufthansa-Maschine nach Frankfurt fliegen. Dann hat die Crew ein internationales Notsignal abgesetzt.

Mit dem internationalen Notrufcode 7700 hat eine Lufthansa-Maschine auf dem Weg von Johannesburg nach Frankfurt den Kurs geändert und ist stattdessen in Brazzaville, der Hauptstadt der Republik Kongo, notgelandet. Das geht aus Flugdaten hervor, die unter anderem das Portal Flightradar24 veröffentlicht hat.

Betroffen war der Lufthansa-Flug LH573. Die Piloten hatten während des Flugs den Code 7700 abgesetzt, mit dem Besatzungen einen Notfall an Bord signalisieren. Ausgelöst werden kann ein solches Signal sowohl durch technische Defekte am Flugzeug als auch durch medizinische Zwischenfälle unter den Passagieren. Welcher dieser Gründe im konkreten Fall vorlag, ist bislang nicht bestätigt. Flightradar24 berichtete unter Berufung auf eigene Informationen von möglicherweise elektrisch bedingtem Rauch in der Kabine.

Gestartet war die zwölf Jahre alte Boeing 747 mit dem Kennzeichen D-ABYO um 7.18 Uhr Ortszeit in Johannesburg; in Frankfurt hätte sie planmäßig um 5.35 Uhr ankommen sollen. Statt der geplanten Route wich die Maschine nach Angaben von Flightradar24 zum Flughafen von Brazzaville aus.

Nach der Landung bestätigte Flightradar24, dass der Jet sicher in der Republik Kongo aufgesetzt habe.