Auf dem Weg nach Frankfurt
Mitten über Afrika: Lufthansa-Maschine setzt Notsignal ab
Aktualisiert am 07.08.2026 – 12:28 UhrLesedauer: 2 Min.
Die Lufthansa-Maschine mit der Kennung D-ABYO (Archivbild): Das Flugzeug musste außerplanmäßig in der Hauptstadt der Republik Kongo landen. (Quelle: IMAGO/Sven Severing/imago)
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Eigentlich sollte die Lufthansa-Maschine nach Frankfurt fliegen. Dann hat die Crew ein internationales Notsignal abgesetzt. So reagiert die Airline auf den Vorfall.
Mit dem internationalen Notrufcode 7700 hat eine Lufthansa-Maschine auf dem Weg von Johannesburg nach Frankfurt den Kurs geändert und ist stattdessen in Brazzaville, der Hauptstadt der Republik Kongo, notgelandet. Das geht aus Flugdaten hervor, die unter anderem das Portal Flightradar24 veröffentlicht hat. Die Lufthansa bestätigte am Freitag (7. August) den Vorfall.
Betroffen war der Lufthansa-Flug LH573. Die Piloten hatten während des Flugs den Code 7700 abgesetzt, mit dem Besatzungen einen Notfall an Bord signalisieren. Ein solches Signal kann sowohl durch technische Defekte am Flugzeug als auch durch medizinische Zwischenfälle unter den Passagieren ausgelöst werden.
Maschine hätte planmäßig um 5.35 Uhr in Frankfurt landen sollen
Auf Nachfrage der Frankfurter Redaktion von t-online bestätigte die Lufthansa den Vorfall. Demnach soll die Maschine „nach Auftreten eines undefinierbaren Geruchs in der Kabine“ die Landung in der Republik Kongo vorgenommen haben. Die Landung sei laut Lufthansa normal verlaufen. Passagiere und Crew konnten die Maschine sicher und ohne weitere Zwischenfälle verlassen.
Gestartet war die zwölf Jahre alte Boeing 747 mit dem Kennzeichen D-ABYO um 7.18 Uhr Ortszeit in Johannesburg; in Frankfurt hätte sie planmäßig um 5.35 Uhr ankommen sollen. Statt der geplanten Route wich die Maschine nach Angaben von Flightradar24 zum Flughafen von Brazzaville aus.
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Die insgesamt 363 Passagiere und Crew-Mitglieder wurden in einem Hotel untergebracht und sollen laut Airline im Laufe des Freitags mit einem Ersatzflugzeug nach Frankfurt gebracht werden.
Die betroffene Maschine, eine Boeing 747-8, soll hingegen weiterhin in Brazzaville bleiben und einer technischen Überprüfung unterzogen werden.

