23:14 Uhr: Mbappé trifft – und ist Frankreichs Rekordtorschütze22:53 Uhr: ➤ Gericht bestätigt Einreiseverbot für Ghana-Profi Partey22:35 Uhr: Spanien nach Patzer: „Niemand ist gestorben“20:17 Uhr: Medien-Eklat um südkoreanisches Team17:34 Uhr: Kuriose Panne bei Deutschlands WM-Trikot16:25 Uhr: Spanien-Star Cucurella von eigenen Fans beschimpft
➤ Gericht bestätigt Einreiseverbot für Ghana-Profi Partey
Ghanas Fußballer Thomas Partey hat vor Gericht eine Niederlage erlitten und darf nicht auf den letzten Drücker zum WM-Auftaktspiel seines Teams nach Kanada einreisen. Das kanadische Bundesgericht in Ottawa hat den Einspruch gegen die zuvor erteilte Einreiseverweigerung für den 33-jährigen Profi vom FC Villareal abgewiesen. Damit kann Partey beim ersten Gruppenspiel von Ghana gegen Panama am Donnerstag (1 Uhr, MESZ) in Toronto nicht dabei sein.
Das Gericht stellte in seinem Urteil „die Wahrung der Integrität des kanadischen Einwanderungssystems und die Durchsetzung der vom Parlament getroffenen Entscheidungen“ über die Interessen des Klägers, auch wenn die Umstände des Antragstellers „ungewöhnlich und für ihn persönlich sowie für seine Nationalmannschaft von großer Bedeutung“ seien.
Partey steht seit April dieses Jahres wegen Missbrauchsvorwürfen in London vor Gericht. Ihm wird in der Anklage vorgeworfen, im Dezember 2020 eine Frau zweimal vergewaltigt zu haben. Vor dem Southwark Crown Court in London plädierte Partey auf nicht schuldig. Ein Urteil soll nicht vor Mitte 2027 fallen. Wegen dieser Causa hatten Kanadas Behörden dem Spieler die Einreise verweigert.
Parteys Anwältin, Mackeda Bramwell, legte bei der Verhandlung eine Erklärung ihres Mandanten vor. Darin gab der Mittelfeldspieler an, er werde im Falle eines erfolgreichen Einspruchs unter ständiger Aufsicht von Teamoffiziellen stehen und Kanada verlassen, sobald die Mannschaft abreist. „Ich bin nicht verurteilt worden. Ich habe auf nicht schuldig plädiert und gelte weiterhin als unschuldig“, sagte Partey.
Der frühere England-Legionär vom FC Arsenal (2020-2025) verfolgte die Verhandlung in Ghanas WM-Camp in Smithfield im US-Bundesstaat Rhode Island. Die amerikanischen Behörden hatten Partey mit Ghanas Nationalmannschaft einreisen lassen. Einem Einsatz von Partey in den weiteren Vorrundenspielen der Black Stars gegen England am 23. Juni in Massachusetts und gegen Kroatien am 27. Juni in Philadelphia steht somit nichts im Weg. (dpa/bearbeitet von ms)
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Weitere WM-News vom 16. Juni:Mbappé trifft – und ist Frankreichs Rekordtorschütze
Star-Stürmer Kylian Mbappé ist zum Rekordtorschützen der französischen Nationalmannschaft aufgestiegen. Im ersten WM-Gruppenspiel der Franzosen gegen Senegal (3:1) erzielte der Stürmer von Real Madrid am Dienstag seine Länderspieltreffer 57 und 58 und zog dadurch an Olivier Giroud (57) vorbei.
Während Giroud für die bisherige Bestmarke 137 Länderspiele benötigte, erzielte Mbappé seine Rekordtreffer bereits im 99. Länderspiel. In der Rangliste der erfolgreichsten französischen Torschützen folgt Thierry Henry mit 51 Toren in 123 Spielen.
Der Doppelpack gegen Senegal bedeutete für Mbappé dazu sein 13. und 14. Tor bei der dritten Endrunden-Teilnahme, er übertraf damit auch den französischen WM-Rekord von Just Fontaine. Der frühere Angreifer erzielte alle seine 13 Treffer in sechs Spielen beim Turnier 1958.
Mbappé, Weltmeister von 2018, könnte bei dem Turnier in den USA, Mexiko und Kanada für einen weiteren Rekord sorgen. Bis zur Bestmarke des WM-Rekordtorschützen Miroslav Klose (16 Tore bei vier Teilnahmen) fehlen dem 27-Jährigen nur noch zwei Treffer. (SID)
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Spanien nach Patzer: „Niemand ist gestorben“
Vom überraschenden Patzer beim WM-Auftakt will sich Europameister Spanien nicht verunsichern lassen. „Ruhe bewahren ist jetzt das Wichtigste. Wir dürfen uns von einem Ergebnis, das nicht positiv war, nicht entmutigen lassen“, sagte Mittelfeldspieler Mikel Merino nach dem 0:0 gegen WM-Neuling Kap Verde vom Montag. Spaniens WM-Bilanz bleibt seit dem Titelgewinn 2010 schwach: Nur drei Siege gelangen in den vergangenen zwölf Spielen.
„Wie in jedem Spiel läuft nicht immer alles so, wie man es sich wünscht. Jeder Spieler geht anders mit Enttäuschung um“, sagte Merino am Dienstag auf einer Pressekonferenz: „Niemand ist gestorben, es ist keine Trauer im wörtlichen Sinne. Aber Niederlagen können sich oft so anfühlen. Wenn wir so ehrgeizig sind, immer gewinnen und unser Bestes geben wollen und es uns dann nicht gelingt.“

© IMAGO/ZUMA Press Wire/Jose Breton
Auch Nationaltrainer Luis de la Fuente hatte versucht, trotz des Rückschlags Gelassenheit auszustrahlen; sein Team ist weiterhin seit 32 Pflichtspielen ungeschlagen. „Wir sind völlig ruhig und überzeugt, dass wir noch einen langen Weg vor uns haben. Unserer Ansicht nach stehen noch sieben Spiele aus“, sagte er.
Für Kap Verde, mit 500.000 Einwohnern drittkleinster WM-Teilnehmer, ist der Punktgewinn im Duell der Nummer 3 gegen die Nummer 64 der Weltrangliste schon jetzt der größte Erfolg der Fußballgeschichte.
Vor den nächsten Gruppenduellen ist die Lage in Gruppe H völlig offen, weil auch Uruguay und Saudi-Arabien Unentschieden spielten. Alle vier Teams stehen bei jeweils einem Punkt. Spanien trifft am Sonntag (18 Uhr/MagentaTV) in Atlanta auf Saudi-Arabien, im letzten Gruppenspiel (27. Juni) geht es gegen Uruguay. (SID)
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Portugal-Trainer vor dem Absprung
Roberto Martínez hört nach der Weltmeisterschaft laut Medienberichten als Nationaltrainer Portugals auf. Der Vertrag des 52 Jahre alten Spaniers läuft ohnehin im Juli aus. Spekulationen um seinen Abgang nach dem Turnier in den USA, Kanada und Mexiko – unabhängig vom Ausgang für den Europameister von 2016 – gab es schon länger.

Portugal-Trainer Roberto Martínez.
© IMAGO/NurPhoto/Miguel Lemos
Über die Entscheidung berichten übereinstimmend das Portal „Talksport“ und der britische Journalist Ben Jacobs. Die Mannschaft um Superstar Cristiano Ronaldo trifft in ihrem ersten WM-Spiel am Mittwoch (19 Uhr/ZDF und Magenta TV) auf die Außenseiter der Demokratischen Republik Kongo.
Martínez, der die Portugiesen im Januar 2023 übernommen hatte, strebt nach den Berichten eine Rückkehr in die Premier League an. Er war zwischen 2016 und 2022 auch schon Chefcoach von Belgiens Auswahl und zuvor beim FC Everton tätig. (dpa)
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Neymar zurück auf dem Platz – aber ohne Ball
Superstar Neymar hat erstmals im Camp der Brasilianer in den USA auf dem Platz trainiert – allerdings ohne Ball. Am Dienstag absolvierte der 34-Jährige eine Laufeinheit und Konditionsübungen, dabei trug der Offensivspieler noch Turnschuhe. Ein Einsatz im zweiten WM-Gruppenspiel in Philadelphia gegen Haiti (Samstag, 2:30 Uhr MESZ/ARD und MagentaTV) ist laut brasilianischen Medien unwahrscheinlich.
„Als weiteren Schritt in seinem körperlichen Genesungsprozess trainierte Neymar heute auf dem Platz im Trainingszentrum Columbia Park“, schrieb der brasilianische Fußballverband CBF nach der Einheit in Morris Township/New Jersey. Aufgrund einer Wadenverletzung fällt Neymar seit Wochen aus, das erste Gruppenspiel gegen Marokko (1:1) hatte er verpasst. Am Montag unterzog sich der Offensivstar weiteren Untersuchungen und verpasste das Training noch.
Die Fans der Selecao fiebern dem Comeback des Hoffnungsträgers entgegen, hinter dessen Leistungsfähigkeit steht aber ein großes Fragezeichen. Seit dem 18. Oktober 2023 hat Neymar kein Länderspiel mehr absolviert. Zum Abschluss der Gruppenphase trifft der Rekordweltmeister am 25. Juni in Miami auf Schottland. (SID)
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Medien-Eklat um südkoreanisches Team
Rund um das Team von Südkorea gibt es bei der laufenden WM einen Medien-Eklat: Die gesamte Mannschaft boykottiert Mediengespräche und Pressetermine.
Der Grund: Mehrere Reporter aus der Heimat sollen sich während einer Trainingseinheit des Teams in Mexiko über Offensiv-Star Heung-min Son lustig gemacht haben, weil dieser vom regulären Militärdienst in Südkorea befreit wurde.
So soll sich Son bereits nach dem 2:1-Auftaktsieg gegen Tschechien geweigert haben, mit südkoreanischen Journalisten zu sprechen. Weitere Pressetermine wurden in der Folge abgesagt.
Der südkoreanische Fußballverband KFA wurde in einer offiziellen Mitteilung unmissverständlich deutlich: „Die jüngst bekannt gewordenen unangemessenen Gespräche einiger Medienvertreter an einem Trainingsort haben bei der Mannschaft große Bestürzung und Enttäuschung ausgelöst“, heißt es darin unter anderem. Wie lange der Boykott andauern soll, ist noch unklar.

Heung-min Son im Gespräch mit südkoreanischen Journalisten. Dieses Bild wird es vorerst nicht mehr geben.
© IMAGO/Newscom/Yonhap News
Aufgrund des Gewinns der Asienspiele wurde der Son 2018 vom Militärdienst befreit. 2020 absolvierte der Angreifer stattdessen eine dreiwöchige Grundausbildung bei den Marineinfanteristen. (ms)
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Iraner droht WM-Aus wegen ungültigen Visums
Die Fußball-Nationalmannschaft Irans muss in den kommenden beiden WM-Gruppenspielen möglicherweise auf Offensivspieler Mehdi Torabi verzichten. Das Visum des 31-Jährigen wurde nach der ersten Einreise in die USA und Irans WM-Auftakt gegen Neuseeland (2:2) für ungültig erklärt, berichtete die staatliche iranische Nachrichtenagentur Irna.
Während den übrigen Nationalspielern ein Visum zur mehrmaligen Einreise in die USA ausgestellt wurde, hatte Torabi demnach nur die Genehmigung für eine einzelne Einreise. Der iranische Verband hat bereits ein neues Visum beantragt, um Torabis Teilnahme an den nächsten zwei Spielen zu ermöglichen.
Rein sportlich würde ein Ausfall Torabis wohl nicht so schwer wiegen. Gegen Neuseeland kam er nicht zum Einsatz. Bei der WM ist er als Nachrücker für den früheren Bundesliga-Profi Sardar Azmoun dabei. Dem Ex-Leverkusener war unpatriotisches Verhalten vorgeworfen worden.
Während Azmoun in den vergangenen Jahren wiederholt Kritik am islamischen System im Iran geäußert hatte, gilt der in der iranischen Premier League für Traktorsasi Täbris spielende Torabi als äußerst regimetreu. Er unterstützt auch offen die iranischen Revolutionsgarden, die in den USA auf der Terrorliste stehen. (dpa)
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Kimmich verteidigt Sané: „Kritik verstehe ich nicht“
Kapitän Joshua Kimmich hat seinen Nationalmannschaftskollegen Leroy Sané energisch gegen Kritik verteidigt. „Ich finde das nicht verständlich. Er war extrem engagiert, er hat mich auf unserer Seite nie alleine gelassen, ist immer zurückgesprintet“, sagte Kimmich am Dienstag im DFB-Camp in Winston-Salem.
Sané hatte beim 7:1 gegen Curacao zum WM-Auftakt zwei Großchancen vergeben. Ja, er habe „kein Tor gemacht, daran wirst du dann von außen immer gemessen. Wichtig ist, dass wir das intern als Mannschaft und mit dem Trainer nicht nur daran bemessen“, betonte Kimmich. „Cool, wenn er jedes Spiel drei Tore macht, aber er hat auch andere Aufgaben. Das hat er sehr gut gemacht. Daher verstehe ich die Kritik nicht, schon gar nicht nach einem 7:1.“ (SID)
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Aktualisiert
am 16.06.2026, 19:46 Uhr
Mit dem spektakulären Auftaktsieg gegen Curaçao ist DFB-Kapitän Joshua Kimmich sehr zufrieden – aber es geht Schlag auf Schlag weiter. Der 31-Jährige blickt auf die nächsten beiden Gruppengegner voraus und verrät, welche Stärken sie haben.
Kuriose Panne bei Deutschlands WM-Trikot
Der Ausrüster der deutschen Fußball-Nationalmannschaft, Adidas, hat ein Problem mit dem Buchstaben V: Fans können derzeit online keine Originaltrikots mit den Namen der Spieler Kai Havertz, Aleksandar Pavlovic und Deniz Undav bestellen – bei der Beflockung ist der Buchstabe V ausgegangen. Adidas bestätigte einen entsprechenden Bericht der „Bild“-Zeitung.
„Aufgrund der hohen Nachfrage nach Beflockungen der Spieler Undav, Havertz und Pavlovic kam es kurzfristig zu Engpässen bei der Verfügbarkeit des Buchstabens ‚V'“, erklärte ein Sprecher in Herzogenaurach. „In Zusammenarbeit mit unserem Partner 11teamsports konnten wir diese schnell beheben, sodass die Flocks mit dem Buchstaben ‚V‘ in Kürze wieder online bestellbar sein werden.“

Auch beim Trikot von DFB-Angreifer Kai Havertz gab es Lieferprobleme.
© IMAGO/Kirchner-Media/Bahho Kara
Der Trikotverkauf rund um Fußball-Großereignisse ist für die Sportartikelhersteller ein großes Geschäft. Adidas, das 14 der 48 WM-Teams ausstattet, gab den Umsatz, der direkt mit dem Turnier in den USA, Mexiko und Kanada in Verbindung steht, mit einer Milliarde Euro an. Wie viel davon auf Trikots entfällt, nennt das Unternehmen nicht.
Von der deutschen Mannschaft wurde das blaue Auswärtstrikot bisher überraschend oft verkauft. Die Nachfrage habe nach Bekanntgabe des DFB-Kaders und dem Turnierstart insgesamt deutlich angezogen. Die Verkaufspreise seien in allen Ländern vergleichbar, hieß es. In Deutschland werden derzeit zwei Qualitäten angeboten für Preise von 100 und 150 Euro. (dpa/bearbeitet von ms)
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Uruguay-Trainer Bielsa zu eigenwilligem WM-Shooting: „Bin kein Model“
Die teils bizarre Show rund um den Profifußball ist Marcelo Bielsa fremd. Der kauzige Argentinier würde am liebsten nur seine uruguayische Mannschaft trainieren und im Spiel betreuen. Doch während der WM muss der Startrainer mitunter auch Dinge tun, die ihm komplett widerstreben – so wie das offizielle Fotoshooting des Weltverbands FIFA. Dabei blickte der 70-Jährige demonstrativ nach unten, statt in die Kamera zu lächeln oder zumindest zu schauen. Die Bilder davon wurden im Internet reichlich kommentiert.
„Ich muss dafür keine Erklärungen machen“, sagte Bielsa darauf angesprochen nach dem 1:1 zum Auftakt der Uruguayer in Miami gegen Saudi-Arabien laut Übersetzung: „Ich bin kein Model.“
Als er die Frage eigentlich schon beantwortet hatte, kam der sichtlich verständnislose Bielsa wenig später noch einmal auf das Thema zurück. „Soll ich auch noch erklären, warum ich die Leute nicht anschaue, die mit mir in dem Moment sprechen?“, sagte Bielsa, den Blick nach unten gerichtet: „Wir haben keine Verpflichtungen, uns als Model zu verhalten. Ich habe nichts falsch gemacht.“
Bielsa ist für seine wenig offene Kommunikation bekannt. Am liebsten würde er nur über Fußball sprechen – und auch das tut er meist sehr eigenwillig. Der extrem taktikversessene Coach wird deswegen auch „El Loco“ genannt, der Verrückte. Wenn im Fußball eine Mannschaft aus elf Robotern bestehen würde, würde er „jedes Spiel gewinnen“, sagte der Trainer einmal.
Wegen seiner Fachkenntnis wird er von anderen Trainern wie Pep Guardiola verehrt, doch innerhalb der uruguayischen Nationalmannschaft soll es Probleme mit Bielsa geben. Das Remis zum Auftakt hat seine Position nicht gerade gestärkt. (dpa)
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„Mal einen saufen gehen?“ Mit Kimmich eher nicht
An seinem freien Tag bat Joshua Kimmich die Journalisten scherzhaft um Freizeittipps für den Abend – mehr als die Empfehlung für ein indisches Restaurant in der Nähe kam dabei aber nicht herum. Ohnehin denkt der Kapitän der deutschen Nationalmannschaft schon einige Tage weiter: Er sprach unterhaltsam über das Geheimnis des Teambuildings, und er warnte vor dem nächsten WM-Gegner Elfenbeinküste und vor Bundesliga-Star Yan Diomande im Besonderen.
„Er hat eine brutale Entwicklung genommen, den hat vor einem Jahr kaum jemand gekannt. Er hat eine überragende Saison gespielt, obwohl RB Leipzig ein paar Probleme hatte“, sagte Kimmich vor dem zweiten Gruppenspiel am Samstag in der kanadischen Metropole Toronto. „Er hat sehr spektakuläre Leistungen gezeigt, seine Dribblings sind außergewöhnlich, ein bisschen wie früher Kingsley Coman. Ein sehr, sehr guter Spieler.“
Nach dem berauschenden 7:1 gegen Curacao zum Start erwartet der Bayern-Profi von der Elfenbeinküste und dem dritten Gegner Ecuador deutlich mehr Gegenwehr. „Wir haben ihr Spiel (1:0 für die Elfenbeinküste, d. Red.) nicht gesehen, weil wir im Flugzeug waren. Aber beide Mannschaften sind physisch sehr stark“, sagte Kimmich. „Ecuador verteidigt sehr gut, die Elfenbeinküste hat spektakuläre Spieler in der Offensive. Aber wir haben die Stärken, um beiden Teams wehzutun.“
Die Mannschaft entwickle einen guten Teamgeist, berichtete Kimmich: „Wir sind auf einem guten Weg, eine Familie zu werden.“ Viele Experten sagten, „sie waren früher mal zusammen einen saufen, dann war danach alles super. Daran glaube ich nicht. Das gute Gefühl entsteht auf dem Platz. Aber wenn du auf dem Platz zusammen alles reinhaust, kannst du das schon verstärken, indem du abends mal ein stilles Wasser zusammen trinkst.“ (SID/bearbeitet von ms)
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Marc Cucurella bei Spaniens WM-Auftakt gegen Kap Verde.
© IMAGO/DC Photo/Crysta Pix /Sports Press Photo
Spanien-Star Cucurella von eigenen Fans beschimpft
Die spanische Nationalmannschaft, die bei der WM wieder mal als einer der Topfavoriten gehandelt wird, hat zum Auftakt einen herben Dämpfer hinnehmen müssen. Im ersten Gruppenspiel gab es nur ein mageres 0:0 gegen den krassen Außenseiter Kap Verde.
Für Marc Cucurella hatte das Spiel noch einen ganz persönlichen Tiefpunkt. Wie „The Athletic“ im Live-Blog zum Spanien-Spiel schrieb, wurde der Verteidiger bei jeder Ballberührung ausgepfiffen – und zwar von den eigenen Fans! Zudem wurde er von einigen Anhängern als „Judas“ und damit als Verräter beschimpft.
Hintergrund ist Cucurellas Wechsel vom FC Chelsea zu Real Madrid, der während der laufenden WM offiziell gemacht wurde. Der 27-Jährige spielte in seiner Jugend beim FC Barcelona, dem Erzrivalen von Real Madrid. Bei den Katalanen konnte er sich jedoch nie durchsetzen, 2021 wechselte er nach England.
Vergessen haben das die Fans offensichtlich nicht. Bei den Anhängern soll es sich laut „The Athletic“ um Barça-Fans gehandelt haben.
Cucurellas Trainer, Luis de la Fuente, ließ das Pfeifkonzert gegen seinen Spieler jedenfalls kalt – er ließ den Abwehrspieler über die vollen 90 Minuten auf dem Feld. (ms)
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Deutscher Schiedsrichter Zwayer feiert WM-Debüt bei Spiel der USA
Schiedsrichter Felix Zwayer kommt beim zweiten Auftritt von Gastgeber USA zu seinem WM-Debüt. Der Berliner wurde vom Weltverband FIFA für das Aufeinandertreffen zwischen dem US-Team und Australien am Freitag (21:00 Uhr/ARD und MagentaTV) in Seattle am zweiten Spieltag der Gruppe D eingeteilt. Als Assistenten stehen ihm Christian Dietz und Robert Kempter zur Seite.
Für Zwayer ist es eine Premiere. Der Bundesliga-Schiedsrichter pfiff bereits bei der Europameisterschaft 2024, der Klub-WM, internationalen Junioren-Turnieren und beim Europa-League-Finale 2025. Auf der größtmöglichen Bühne war er aber noch nicht aktiv. (dpa)
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Tuchel muss umplanen: Spieler verletzt sich und fällt für WM aus
Kurz vor dem ersten Spiel gegen Kroatien am Mittwoch (22.00 Uhr MEZ) hat Mitfavorit England einen personellen Rückschlag zu verkraften. Nach übereinstimmenden Medienberichten fällt Tino Livramento von Newcastle United für die Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko aus.
Der 23 Jahre alte Verteidiger hat sich eine Muskelverletzung zugezogen und soll vom deutschen Trainer Thomas Tuchel durch Trevoh Chalobah vom FC Chelsea ersetzt werden. (dpa)
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Werbecoup im Stadion: So trickst Levi’s die FIFA aus
Der amerikanischen Jeansmarke Levi’s ist bei der Fußball-WM ein viel beachteter Werbecoup gelungen. Eigentlich heißt das Stadion im kalifornischen Santa Clara Levi’s Stadium und wird sonst für American Football genutzt, während des Turniers erlaubt der FIFA-Weltverband den eigentlichen Namen des Sponsors allerdings nicht.
Der Börsenkonzern Levi’s (eigentlich Levi Strauss & Co.) umging das Verbot clever und ließ die Konzern-Buchstaben im San-Francisco-Bay-Area-Stadion, wie die Arena in den kommenden Wochen offiziell heißt, mit weißen Planen abhängen. Diese bilden nun aber die Umrisse des weltberühmten Firmenlogos – die riesigen Symbole bleiben somit für viele weiter gut erkennbar. Levi’s ist kein offizieller FIFA-Partner, deswegen war die Aktion nötig. Auch in vielen anderen WM-Stadien mussten Sponsorenlogos verdeckt werden.

Aktualisiert
am 16.06.2026, 12:13 Uhr
Gianni Infantino will während der laufenden Weltmeisterschaft möglichst zwei Spiele pro Tag besuchen und nutzt dafür ein von Qatar Airways bereitgestelltes Privatflugzeug.
In den sozialen Medien verbreitete der Konzern das gelungene Marketing in der eigentlichen Heimspielstätte der San Francisco 49ers und änderte für mehr als zehn Millionen Follower bei Instagram auch dort das eigene Logo so, dass kein Schriftzug mehr zu lesen ist. In einem Post wurden Fans mit den Worten „Wir heißen die Welt willkommen im wunderschönen (zensierten) Stadion“ begrüßt. Gefeiert wurde die Aktion nicht nur von tausenden Fans, sondern auch von anderen Großkonzernen wie Walmart. (dpa)
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Infantino will mit Hilfe von Privatjet zwei WM-Spiele pro Tag sehen
Die Umweltorganisation Greenpeace hat FIFA-Präsident Gianni Infantino (56) für seine Pläne kritisiert, bei der Fußball-WM täglich zwei Spiele zu besuchen. „Dass Funktionäre täglich in extrem klimaschädlichen Privatjets fliegen, vermittelt nicht gerade den Eindruck, dass die FIFA die Ursachen des Klimawandels oder ihre eigene Verantwortung, Teil der Lösung zu sein, erkannt hat“, sagte John Hocevar von Greenpeace USA „The Athletic“.
Sowohl das Portal als auch die englische Tageszeitung „The Guardian“ berichten unter Bezug auf nicht näher genannte FIFA-Quellen, dass Infantino zwei Begegnungen pro Tag sehen möchte und dafür auch einen von Sponsor Qatar Airways zur Verfügung gestellten Privatjet nutzt. Bei der Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko mit insgesamt 104 Begegnungen sind enorme Distanzen zu überwinden, um diese Bestrebungen in die Tat umzusetzen.
Bei der WM vor vier Jahren in Katar war Infantino noch bei allen 64 Spielen anwesend, die größte Entfernung zwischen den Stadien betrug allerdings nur rund 75 Kilometer. Dieses Mal sind es bei 16 Stadien in drei Ländern bis zu etwa 4.500 Kilometer.
Aufgrund der enormen Entfernungen hat das New Weather Institute diese WM bereits als „die Veranstaltung mit der höchsten Umweltbelastung jemals“ bezeichnet und schätzt, dass sie rund neun Millionen Tonnen CO2-Äquivalent verursachen wird. Der Flugverkehr sei für etwa 7,7 Millionen Tonnen dieses geschätzten CO2-Ausstoßes verantwortlich – mehr als das Vierfache des Durchschnitts der Weltmeisterschaften im Zeitraum von 2010 bis 2022.
In einer Stellungnahme der FIFA an „The Athletic“ hieß es: „Wie wir stets betont haben, hat die FIFA Regeln aufgestellt, die den Rahmen für Flüge und Reisen aller FIFA-Funktionäre festlegen.“ Demnach reise der FIFA-Präsident „regelmäßig gemeinsam mit den zuständigen Funktionären zu geschäftlichen und turnierbezogenen Anlässen und ist bestrebt, die FIFA-Mitgliedsverbände zu besuchen, wann immer es ihm möglich ist“, schrieb der Weltverband weiter.
Laut FIFA erfolgen die Reisen aber nicht nur mit Charterflügen in Privatjets, sondern auch mit regulären Linienflügen. „Je nachdem, welche Option unter den jeweiligen Umständen effizienter und kostengünstiger ist. Die FIFA kommt für die Reisekosten auf“, hieß es. (dpa)
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Aktualisiert
am 04.06.2026, 13:47 Uhr
Vom „unbekanntesten“ WM-Teilnehmer zum Social-Media-Star – und das in nur einer Woche. Für den neuseeländischen Fußballer Tim Payne, der vor einer Woche noch die wenigsten Follower aller WM-Fahrer hatte, hat sich auf einen Schlag einiges geändert. Nun traf er auf den Influencer Valen ‚El Scarso‘ Scarsini, der für seinen Ruhm verantwortlich ist.
Pfannenstiel: Social-Media-Star Payne „einer der Schlechtesten“
Mit inzwischen 5,8 Millionen Followern bei Instagram ist Tim Payne ein echter Social-Media-Star – doch auf dem Fußballplatz gehört der neuseeländische Rechtsverteidiger längst nicht in die obere Kategorie. Der 32-Jährige sei „einer der Schlechtesten in der Mannschaft. Er ist ein sehr limitierter, durchschnittlicher, ehrlich, hart arbeitender rechter Außenverteidiger, der sehr froh sein muss, dass er bei einer WM auch mal mitspielen darf. Er ist sehr solide, aber das war es“, sagte Experte Lutz Pfannenstiel bei MagentaTV.
Payne war vor der WM durch die prominente Werbung des argentinischen Influencers Valen Scarsini als „unbekanntester“ Spieler des Turniers unverhofft berühmt geworden. Beim 2:2 (1:1) der Neuseeländer zum Auftakt gegen den Iran stand der Profi von Wellington Phoenix in der Startformation der „All Whites“. Nach 77 Minuten ausgewechselt wurde er ausgewechselt.
Neuseeland ist zum dritten Mal nach 1982 und 2010 bei einer WM dabei. Inzwischen müsse man aber „das Stigma von früher ablegen, dass einer mal ein Schafshirte und der andere ein Automechaniker war. Das ist wirklich nicht mehr so“, sagte Pfannenstiel (53), der einst selbst als Torwart in Neuseeland gespielt hatte. Natürlich sei es „keine filigrane, technische Truppe. Aber es ist eine körperlich sehr robuste und große Mannschaft, die sehr hart arbeitet.“
Trainer Darren Bazeley habe das Spiel „mehr auf Ballbesitz ausgelegt“, so Pfannenstiel. „Es bewegt sich etwas im neuseeländischen Fußball. Den Amateurgedanken von früher gibt’s nicht mehr.“ (SID)
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Sportwetten-Fan verliert eine Million Dollar wegen Spanien
Alles auf Rot? Das ging diesmal schief! Ein Sportwetten-Fan hat wegen Spaniens Patzer im Auftaktspiel der Fußball-WM eine Million US-Dollar verloren. Wie der englische „Telegraph“ meldet, hatte die Person den Betrag, der rund 863.000 Euro entspricht, auf einen Sieg der „Furia Roja“ am Montag gegen den krassen Außenseiter Kap Verde gesetzt. Da der Turnierneuling dem Europameister jedoch ein 0:0 abtrotzte, war die Million futsch.
Die Wette sei laut „Telegraph“ auf der US-amerikanischen Plattform Polymarket platziert worden und hätte dem Wettenden umgerechnet knapp 100.000 Euro eingebracht. Derweil habe ein anderer Nutzer 400.000 US-Dollar (rund 345.000 Euro) darauf gesetzt, dass Spanien nicht gewinnt, und damit satte 4,7 Millionen Dollar (rund 4 Millionen Euro) eingestrichen.
Spanien gilt als einer der Top-Favoriten auf den Titel bei der Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada. Gegen Kap Verde, den 67. der Weltrangliste, tat sich das Team um Superstar Lamine Yamal jedoch enorm schwer und scheiterte mehrfach an Vozinha, dem überragenden Torwart der „Blauen Haie“. (sid)
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Hervé Renard übernimmt Tunesien als Nationaltrainer.
© Getty Images/Kevin Dietsch
Nur Unentschieden: Das gab’s bei der Fußball-WM zuletzt 1958
So einen Spieltag gab es bei der Fußball-WM zuletzt vor 68 Jahren. „Perfekt ausgeglichen, so wie es sein sollte“, schrieb der Weltverband FIFA nach den vier Unentschieden in den vier Begegnungen des Tages auf der Plattform X. Ziemlich überraschend trennten sich zunächst Ex-Weltmeister Spanien und Außenseiter Kap Verde 0:0, es folgten das 1:1 zwischen Belgien und Ägypten, das 1:1 zwischen Saudi-Arabien und Uruguay sowie das 2:2 zwischen Iran und Neuseeland.
Nur einmal in der WM-Geschichte hatte es so einen Spieltag zuvor gegeben: am 15. Juni 1958. Beim Gruppenspieltag beim Turnier in Schweden endeten folgende Matches ohne Sieger: Deutschland gegen Nordirland 2:2, England gegen Österreich 2:2, Paraguay gegen Jugoslawien 3:3 und Schweden gegen Wales 0:0. (dpa)
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Fußballverband bestätigt: Tunesiens Trainer entlassen
Nach der krachenden Niederlage zum WM-Auftakt gegen Schweden ist Sabri Lamouchi seinen Job als Trainer der tunesischen Fußball-Nationalmannschaft los. Dies bestätigte der tunesische Verband (FTF) zwei Tage nach dem ernüchternden 1:5. Als Nachfolger übernimmt Lamouchis französischer Landsmann Hervé Renard.

Aktualisiert
am 16.06.2026, 05:11 Uhr
Die Ente Merlin wird zum unerwarteten Star der Fußball-WM: In sozialen Netzwerken verbreiten sich Videos, wie sie im Mexiko-Trikot in Mexiko-Stadt mitfeiert.
Lamouchi hatte die Mannschaft erst Mitte Januar übernommen. Der frühere französische Nationalspieler folgte auf den Tunesier Sami Trabelsi, der nach dem Achtelfinal-Aus beim Afrika-Cup hatte gehen müssen. Seit Januar 2024 war er der bereits fünfte Nationaltrainer.
Der Franzose betreute das Team in lediglich fünf Spielen und kassierte dabei vier Niederlagen. Die WM-Generalprobe war mit einem 0:5 gegen Belgien enttäuschend ausgefallen, der einzige Sieg unter Lamouchis Führung gelang gegen Haiti.
Lamouchi ist bereits der zweite tunesische Nationaltrainer, der während einer WM entlassen wurde. Henryk Kasperczak musste bei der Endrunde 1998 nach zwei Niederlagen seine Koffer packen. In Frankreich waren auch Südkoreas Trainer Bum-Kun Cha und Saudi-Arabiens brasilianischer Coach Carlos Alberto Parreira vorzeitig rausgeworfen worden.
Im staatlichen Fernsehen gab der Präsident des tunesischen Fußballverbands, Moez Nassari, nun bekannt, dass Lamouchis Nachfolger Renard „bis zum Ende der Weltmeisterschaft 2026 die Leitung der Nationalmannschaft übernehmen“ werde: „Renard wird am Dienstag in Monterrey eintreffen, wo er die erste Trainingseinheit mit der Mannschaft leiten wird.“
Renard war im April als Nationaltrainer Saudi-Arabiens entlassen worden. Am kommenden Sonntag (6.00 Uhr MESZ/MagentaTV) im Spiel gegen Japan in Monterrey steht der 57-Jährige nun schon unter Druck. Einen weiteren Ausrutscher darf sich das Team nicht leisten. Zum Abschluss geht es noch gegen die Niederlande.
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Löw sieht Deutschland bei der WM nicht titelreif
Ex-Bundestrainer Joachim Löw zählt die deutsche Nationalmannschaft trotz einer positiven Entwicklung in den vergangenen zwei Jahren nicht zu den ganz großen WM-Favoriten. „Die Mannschaft hat viel Qualität, aber noch nicht die Stabilität, die es braucht, um Titel zu gewinnen“, sagte Löw in der Live-Show „Kroos & Kroos: Die WM unter der Lupe“ auf TikTok.
Für den großen Coup beim XXL-Turnier in Kanada, Mexiko und den USA benötige das Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann zudem „Persönlichkeiten, wie wir sie 2014 hatten. Das muss sich in dieser Mannschaft jetzt erst einmal zeigen. Joshua Kimmich allein wird nicht reichen, oder Manuel Neuer. Wir brauchen schon noch ein paar mehr“, sagte Löw und ergänzte: „Dann sind wir vielleicht stark genug.“ (dpa)
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30 Minuten ohne Ballkontakt – Spaniens Stürmer historisch abgemeldet
Mikel Oyarzabal hat bei Spaniens blamablem WM-Start gegen den krassen Außenseiter Kap Verde WM-Geschichte geschrieben – aus denkbar schlechten Gründen. Der Stürmer von Real Sociedad ist der erste Fußballer seit 1966, der die ersten 30 Minuten eines WM-Spiels absolviert hat, ohne den auch nur ein einziges Mal den Ball zu berühren. Das vermeldete der Datenanbieter Opta auf der Plattform X.
Beim 0:0 des Europameisters gegen den kleinen Inselstaat aus Afrika in Atlanta konnte Oyarzabal in der ersten halben Stunde keinen Ballkontakt verzeichnen. Die Spanier waren zwar klar überlegen, im Angriff aber zu harmlos.
„Wir waren im letzten Drittel nicht präzise genug. Das ganze Spiel hat sich in deren Hälfte abgespielt, aber uns hat die Genauigkeit beim letzten Pass gefehlt“, monierte Oyarzabal. So feierten auf der Gegenseite die „Blauen Haie“ gleich beim WM-Debüt ihren historischen ersten Punkt. (sid)
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Mexikanische Ente macht WM-Karriere
Eine weiße Ente im mexikanischen Dress mit farblich passenden Söckchen ist in Mexiko-Stadt inzwischen ein kleiner Star dieser Fußball-Weltmeisterschaft. Und auch über den Ort des Eröffnungsspiels hinaus hat Merlin schon Bekanntheit erlangt. „Unsere Ente hat für uns etwas Magisches“, sagte Besitzerin Karla Ivette stolz dem Sender ESPN. Daher der Name: Merlin, der Zauberer.
Und so verzaubert Merlin mit seinem Trikot die Menschen in den Straßen von Mexiko-Stadt, wenn er sehr entspannt und quakend über Zebrastreifen oder inmitten der Fanmassen umher watschelt. So war es nach dem Auftaktsieg von „El Tri“ gegen Südafrika (2:0) zu beobachten.
ESPN zufolge erlangten auch schon Merlins Vorgängerinnen Bruna und Waffle Berühmtheit. So bekannt wie der neue Edelfan der Mexikaner wurden sie aber nicht. (dpa)
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Pfiffe bei iranischer Nationalhymne
Während des Abspielens der iranischen Nationalhymne unmittelbar vor dem Anstoß des WM-Spiels gegen Neuseeland sind im Stadion laute Pfiffe zu hören gewesen. Die iranische Mannschaft stand geschlossen im Mittelkreis, die Spieler hielten sich jeweils die Hand auf die Brust. Wegen des Iran-Kriegs ist die Partie in Inglewood politisch stark aufgeladen, vor dem Stadion hatte es Protestbekundungen gegeben.
Empfehlungen der Redaktion
„Die Fußballmannschaft der terroristischen Islamischen Republik vertritt nicht die Menschen im Iran“, war auf einem Schild vor der Arena zu lesen. Viele Menschen schwenkten – dann auch im Stadion – alte iranische Flaggen aus der Zeit vor der Islamischen Revolution. Die Stimmung war in Inglewood nahe Los Angeles friedlich, wie ein dpa-Reporter beobachtete. (dpa)
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Die WM-News der vorherigen Tage zum Nachlesen
Mit Material von dpa und SID
Teaserbild: © IMAGO/Sportimage/Gareth Evans