TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen
München – Am Freitag wurde Offensiv-Star Ismael Saibari (25/kam für 50 Mio. aus Eindhoven) offiziell beim FC Bayern vorgestellt. Der Marokkaner kann auf mehreren Positionen spielen, sei es im offensiven Mittelfeld, auf den Flügeln oder in der Sturmspitze. Am wohlsten fühlt er sich auf der Zehnerposition. Saibari: „Meine Lieblingsposition ist auf der Zehn, das weiß jeder.“ Das riecht nach einem starken Konkurrenzkampf zwischen Jamal Musiala (23), Serge Gnabry (31) und dem Neuzugang.
Saibari spricht fünf Sprachen
Als Kind hatte die neue Nummer 34 des Rekordmeisters ganz andere Probleme! Saibari hatte hatte mit einer schweren Fuß-Fehlstellung zu kämpfen.
Dazu sagte er bei seiner Vorstellung am Freitag: „Als ich geboren wurde, hatte ich Probleme mit den Füßen. Meine Eltern haben viele Opfer auf sich genommen, damit ich überhaupt gehen konnte und ein normales Leben führen konnte. Da ich Moslem bin, glaube ich an Gott. Das war alles Teil seiner Taten.“
Nur dank eines Apparats hatte Saibari überhaupt die Chance, im Fußball durchzustarten! Sein Weg zum Profi verlief aber nicht geradlinig. Im Alter von 14 Jahren schmiss der RSC Anderlecht das Toptalent dann allerdings aus seiner Nachwuchs-Abteilung. Über die Jugend von Genk landete er schließlich bei der PSV Eindhoven, wo ihm im Sommer 2022 der Durchbruch zu den Profis gelang. Nach vier Jahren in Holland will er jetzt beim FC Bayern seine Qualitäten unter Beweis stellen.
Saibari „Es ist einer der größten Klubs in der Welt. Ihr Spielstil passt zu mir. Sie haben mir das Vertrauen gegeben, dass ich mich hier als Spieler und als Person entwickeln kann.“
Das Besondere: Der Marokkaner kann fünf Sprachen sprechen. „Ich spreche 5 Sprachen: Englisch, Spanisch, Französisch, Arabisch und Niederländisch.“ Nun will er eine sechste lernen: Deutsch! Saibari sagte dazu: „In sechs Monaten hoffe ich, dass ich noch Deutsch sprechen kann. Mir gefallen Sprachen und die unterschiedlichen Kulturen.“
Ob der Offensivspieler schon am Samstag im Testspiel gegen RB Leipzig (15.30 Uhr) im Kader steht, ist noch nicht ganz sicher. Saibari sagte dazu nur: „Ich muss noch mit der medizinischen Abteilung sprechen. Heute weiß ich das noch nicht.“