Der Senegal ist seiner Favoritenrolle zum Auftakt in den Afrika-Cup gerecht geworden. In Gruppe D feierten die Teranga-Löwen einen ungefährdeten 3:0-Erfolg gegen Botsuana. Bayern-Angreifer Jackson trug sich gleich doppelt in die Torschützenliste ein.

Traf doppelt beim Auftaktsieg des Senegal: Nicolas Jackson.

Traf doppelt beim Auftaktsieg des Senegal: Nicolas Jackson.

IMAGO/Offside Sports Photography

Der Senegal gilt als einer der Mitfavoriten auf den Sieg beim Afrika-Cup. Der Turniersieger von 2022 ist schließlich auch mit zahlreichen Akteuren aus europäischen Top-Ligen gespickt. Neben der Bayern-Leihgabe Jackson standen zudem mit Niakhaté, Jakobs und Mané drei Ex-Bundesliga-Spieler in der Startelf.

Jackson, der in vorderster Reihe auflief, hatte dann auch die erste dicke Chance des Spiels. Einen Konter infolge einer Botsuana-Ecke schloss er freistehend vor Schlussmann Phoko jedoch kläglich ab (4.). Der Senegal war in der Folge die klar spielbestimmende Mannschaft, hatte Chancen beinahe im Minutentakt – die größten durch Iliman Ndiaye (16.) und Mané (26.). Knapp eine Viertelstunde später war der bis dato starke Phoko dann aber doch geschlagen. Jackson vollstreckte mit einer Direktabnahme aus kurzer Distanz auf Vorlage des gebürtigen Kölners Jakobs (40.).

Jackson verpasst Dreierpack

Nach der Pause ließen es die Teranga-Löwen zunächst etwas ruhiger angehen. Mit der ersten nennenswerten Chance erhöhte Jackson mit seinem zweiten Treffer des Tages dann aber auf 2:0. Nach einer feinen Ballrolle vollstreckte er eiskalt ins rechte Eck (58.). Glücklos blieb derweil Mané, der wenig später eine weitere Top-Chance vergab (65.), ehe auch Jackson die Gelegenheit zum Dreierpack ungenutzt ließ (76.). Kurz vor dem Ende fiel dann aber doch noch das 3:0, nachdem Sabalys Flanke in der Mitte von dem für Jackson gebrachten Cherif Ndiaye verwertet wurde (90.).

So stand am Ende ein ungefährdeter Auftakterfolg für den Senegal, der noch höher hätte ausfallen können. Am Samstag geht es für beide dann mit dem zweiten Gruppenspiel weiter. Senegal trifft um 16 Uhr auf die DR Kongo. Bereits um 13.30 Uhr bekommt es Botsuana mit Benin um den deutschen Trainer Gernot Rohr zu tun.