Nach Angaben des Korrespondenten der Vietnam News Agency in Nordafrika haben marokkanische Sicherheitskräfte am 15. August Hunderte von Migranten, hauptsächlich aus der Subsahara-Region, daran gehindert, illegal die Grenze zur spanischen Stadt Ceuta zu überqueren.
Diese Personen hatten sich in einem Berggebiet am Stadtrand von Fnideq (auch bekannt als Castillejos) nahe Ceuta versammelt und dort Zuflucht gesucht. Marokkanische Sicherheitskräfte leiteten eine Operation ein, um die Gruppe aufzulösen und sie am Erreichen des Grenzgebiets zu hindern. Nach der Operation blieben die Migranten in der Umgebung.
Der Vorfall ereignete sich inmitten einer deutlichen Verstärkung der marokkanischen Sicherheitskräfte an der Nordgrenze, nachdem in den sozialen Medien zu einem erneuten Massenübertritt nach Ceuta am 15. August aufgerufen worden war.
In den letzten Tagen haben die marokkanischen Behörden die Sicherheitsmaßnahmen rund um Fnideq und auf den Straßen, die nach Ceuta führen, deutlich verstärkt und eine große Anzahl von Polizisten und Soldaten sowie Patrouillenfahrzeuge und Überwachungstechnik eingesetzt.
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Diese Maßnahmen wurden aufgrund der Befürchtung ergriffen, dass sich die Grenzübertritte vom 30. und 31. Juli wiederholen könnten. In diesem Zeitraum versuchten Zehntausende Migranten, auf dem Land- und Seeweg nach Ceuta zu gelangen, was eine der größten Migrationswellen auslöste, die jemals in der Region verzeichnet wurden.
Eine beispiellose Migrationswelle hat die Kapazitäten von Ceuta überfordert. Fast 100 Menschen sind in dieser Welle ums Leben gekommen, wobei die genaue Zahl der Todesopfer aufgrund erheblicher Diskrepanzen zwischen den Angaben der Behörden und von Menschenrechtsorganisationen weiterhin umstritten ist.
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Quelle: https://www.vietnamplus.vn/maroc-ngan-chan-hang-tram-nguoi-tim-cach-vuot-bien-vao-ceuta-post1130456.vnp