ParsToday – Das Außenministerium Somalias hat die Ernennung eines Botschafters durch das zionistische Regime für die abtrünnige Region Somaliland verurteilt.

Wie IRNA berichtet, verurteilte das somalische Außenministerium am Donnerstag in einer Erklärung die Ernennung eines Botschafters durch Tel Aviv für die abtrünnige Region Somaliland aufs Schärfste und bezeichnete dies als Verstoß gegen das Völkerrecht und das Souveränitätsrecht Somalias.

In der Erklärung heißt es, dieser Akt stelle einen offenen Verstoß gegen die Souveränität, die Einheit und die territoriale Unversehrtheit Somalias dar und stehe in eklatantem Widerspruch zum Völkerrecht, einschließlich der Charta der Vereinten Nationen und den grundlegenden Prinzipien der Afrikanischen Union, die Somalia als ein einheitliches und unteilbares Land innerhalb seiner international anerkannten Grenzen anerkennen.

Das Außenministerium Somalias betonte zudem, dass das Land jegliche Handlungen, die darauf abzielen, einem Teil des somalischen Territoriums außerhalb der Zuständigkeit der föderalen Regierung in Mogadischu diplomatische oder politische Anerkennung zu gewähren, entschieden ablehne. In der Erklärung heißt es weiter, jede Initiative, die versuche, einen Teil Somalias als eigenständige politische Einheit darzustellen, entbehre jeder rechtlichen Grundlage und verzerre den etablierten internationalen Konsens.

Die somalische Regierung betonte, dass diese Aktion Israels die Gefahr einer Destabilisierung der Region und der Stärkung separatistischer Narrative mit sich bringe. Somalia forderte das zionistische Regime darüber hinaus auf, diese Entscheidung zu überdenken und das Recht auf Souveränität und territoriale Unversehrtheit Somalias zu respektieren.