Lawrow laut Nordkorea: Arbeiten an gerechter Weltordnung
Die staatliche nordkoreanische Agentur KCNA zitiert den russischen Außenminister Sergej Lawrow mit den Worten, beide Länder arbeiteten daran, eine neue und gerechte Weltordnung zu etablieren. Lawrow habe sich in einer Botschaft an die nordkoreanische Außenministerin Choe Son Hui entsprechend geäußert, so KCNA.
Lawrow habe zudem erklärt, die von Nordkorea entsandten Soldaten kämpften dafür, die „ukrainische Nazi-Clique“ aus der Region Kursk zu vertreiben. Nordkorea hat seit Ende 2024 Truppen entsandt, um Russland dabei zu unterstützen, Kursk von der Ukraine zurückzuerobern.
Russland importiert Benzin aus Indien nach Angriffen auf Raffinerien
Russland importiert Benzin aus Indien, um Treibstoffengpässe nach ukrainischen Drohnenangriffen auf Raffinerien auszugleichen. Mindestens eine Ladung hat den russischen Inlandsmarkt erreicht, wie drei Brancheninsider der Nachrichtenagentur Reuters sagen und Schiffsdaten von LSEG zeigen. Ein unter omanischer Flagge fahrender Tanker hat Anfang August rund 68.000 Tonnen Benzin im arktischen Hafen Witino entladen, von wo aus es per Bahn an inländische Abnehmer weitertransportiert wird. Laut LSEG-Daten werden in den kommenden zwei Wochen mindestens zwei weitere Benzinlieferungen aus Indien in russischen Häfen erwartet. Moskau hat wegen der Engpässe zudem Benzinimporte aus Belarus und Kasachstan aufgenommen sowie ein Exportverbot für Kraftstoffe verhängt.
Tote und Verletzte bei russischen Angriffen
Bei russischen Angriffen sind am Abend in der Ukraine mehrere Menschen getötet und verletzt worden. In Saporischschja starben ein Mann und eine Frau bei einem Drohnenangriff auf eine Kleingartenanlage, wie der regionale Militärverwalter Iwan Fedorow auf Telegram mitteilte. Bei weiteren Drohneneinschlägen sei in einer Gemeinde von Saporischschja der Strom ausgefallen.
Aus der südukrainischen Hafenstadt Odessa meldeten die Behörden mindestens neun Verletzte durch russische Angriffe. „Der Feind setzt den Terror gegen die Zivilbevölkerung in der Region Odessa fort“, schrieb der regionale Militärverwalter Oleh Kiper auf Telegram. Nach Angaben der Agentur Ukrinform wurden bei den russischen Drohnenangriffen ein Restaurant und mehrere Privathäuser getroffen.
Mutmaßlich russische Drohne in Moldau zerschellt
Eine vermutlich russische Drohne ist in den Luftraum von Moldau eingedrungen und auf einem Acker explodiert. Das unbekannte Fluggerät sei im Gebiet Stefan Voda im äußersten Südosten des Landes zerschellt und habe einen kleinen Brand ausgelöst, teilte die moldauische Polizei auf Telegram mit. Personen seien nicht zu Schaden gekommen.
