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Über 100 Tote nach Minenunglück in Kamerun
Die Arbeiter wurden in einer Goldmine von einer Schlammlawine verschüttet. Rettungskräfte suchen verzweifelt nach Überlebenden. Behörden befürchten eine steigende Opferzahl.
Publiziert heute um 16:42 Uhr
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Bei einem Erdrutsch in einer Goldmine an der Grenze zwischen Kamerun und der Zentralafrikanischen Republik sind Behörden zufolge über 100 Menschen ums Leben gekommen. Gemäss lokalen Medien wurden mindestens 107 Arbeiter geborgen.
Der Erdrutsch der handwerklich betriebenen Abbaustätte ereignete sich am Dienstagmittag. Rettungskräfte suchten am Mittwoch weiter nach Verschütteten. Einige verletzte Bergleute erhielten demnach medizinische Versorgung. Die Ursache des Kollapses und die Zahl der Bergleute, die zum Zeitpunkt des Unglücks nach Gold schürften, blieb zunächst unklar.
Das Grenzgebiet zwischen Kamerun und der Zentralafrikanischen Republik ist reich an Gold. Grosse Teile des Goldabbaus in der Region werden handwerklich betrieben. Aufgrund geringer Sicherheitsstandards kommt es immer wieder zu schweren Unfällen.
Erdrutsche in Minen
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DPA/lny
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