Erste Station als Nationalcoach für Viera
Für Vieira ist der Wechsel ein neuer Abschnitt in seiner Trainerkarriere. Der Weltmeister von 1998 war zuletzt beim italienischen Erstligisten CFC Genua tätig. Zuvor arbeitete er unter anderem bei Crystal Palace, OGC Nizza und Manchester City, wo er im Nachwuchsbereich tätig war.
Nun kehrt der gebürtige Senegalese zu seinen Wurzeln zurück. Vieira soll die Nationalmannschaft des westafrikanischen Landes langfristig entwickeln. Medienberichten zufolge ist sein Vertrag bis 2030 ausgelegt.
Nach WM-Aus folgt der Neustart
Vieira übernimmt das Amt nach einem enttäuschenden Auftritt beim Turnier 2026. Der Senegal schied im Sechzehntelfinale gegen Belgien aus, anschließend musste Pape Thiaw seinen Posten räumen.
Mit Vieira setzt der Verband nun auf einen Trainer mit großer internationaler Erfahrung. Als Spieler gewann er mit Frankreich unter anderem die Weltmeisterschaft 1998 und die Europameisterschaft 2000 sowie die 2004er Meisterschaft mit Arsenal FC. Sein neues Amt dürfte für den ehemaligen Kapitän von Arsenal zugleich eine besondere persönliche Bedeutung haben.
Der Senegal zählt seit Jahren zu den stärksten Fußballnationen Afrikas. Vieira soll die Mannschaft nun wieder an die internationale Spitze führen und zugleich die Grundlage für die kommenden Turniere schaffen.