Erdrutsch in Goldmine
Mindestens 100 Tote nach Minenunglück in Afrika
Aktualisiert am 21.08.2026 – 16:12 UhrLesedauer: 1 Min.
Erneut ist es zu einem Unglück in einer Mine gekommen. (Symbolbild) (Quelle: Jürgen Bätz/dpa/dpa-bilder)
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Mindestens 100 Menschen werden in einer Goldmine von einer Schlammlawine verschüttet. Rettungskräfte suchen noch immer verzweifelt nach Überlebenden. Behörden befürchten eine steigende Opferzahl.
Bei einem Erdrutsch in einer illegalen Goldmine in der Zentralafrikanischen Republik sind mindestens hundert Menschen ums Leben gekommen. Zahlreiche weitere Menschen seien bei dem Unglück am Dienstag zudem verletzt worden, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch. Die Verletztem wurden ins Krankenhaus der nahegelegenen Stadt Baboua gebracht, während die Suche nach Verschütteten weiterging.
„Es ist eine Katastrophe“, sagte der Minenarbeiter Cédric Mbango AFP. „Der Boden ist komplett weggerutscht und hat die Menschen mitgerissen.“
Der Vorfall ereignete sich am frühen Nachmittag. Im Internet verbreitete sich ein Video, das den Erdrutsch in der offenen Mine an der Grenze zu Kamerun zeigen soll. Dort arbeiteten zum Zeitpunkt des Unglücks hunderte Goldgräber.
Erdrutsch in Goldmine: Behörden arbeiten zusammen
„Gerade ist es noch schwierig, eine offizielle Bilanz zu ziehen“, sagte der Abgeordnete aus Baboua, Laurent Ngon Baba, AFP. Kamerunische Medien berichteten, unter den Toten seien mindestens vier Staatsbürger Kameruns. Der Gouverneur der Grenzregion im Osten Kameruns sagte dem Sender CRTV, die Behörden arbeiteten „eng mit unseren zentralafrikanischen Kollegen zusammen, um die Folgen dieser Tragödie zu bewältigen“.
Im Juni waren bei einem ähnlichen Einsturz in einer anderen Goldmine an der Grenze zu Kamerun mehrere Dutzend Menschen ums Leben gekommen. Mitte März starben sieben Menschen bei einem Erdrutsch in einer Mine in einem Dorf im Westen der Zentralafrikanischen Republik.
