Ursache unklar

Manager und Geheimdienstchef sterben bei Helikopterabsturz

20.08.2026Lesedauer: 2 Min.

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Roger Duarte (Archivbild): Der Unternehmer starb bei dem Absturz in Kenia. (Quelle: Instagram myceviche)

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Ein Charterflug über Kenia endet tödlich: Beim Absturz eines Hubschraubers sterben alle sieben Insassen. Unter ihnen sind mehrere international bekannte Führungskräfte und Unternehmer.

Bei einem Hubschrauberabsturz im Norden Kenias sind sieben Menschen ums Leben gekommen. Unter den Toten ist auch der US-Unternehmer Roger Duarte, der mit mehreren Gastronomieunternehmen in Miami bekannt geworden war, wie mehrere Medien übereinstimmend berichten. Die Ursache des Unglücks ist bislang unklar.

Der Hubschrauber stürzte am Mittwochmorgen gegen 9.13 Uhr Ortszeit in der Nähe des Mount Ololokwe im Samburu County ab. Nach Angaben der kenianischen Luftfahrtbehörde befanden sich sechs Passagiere und der Pilot an Bord. Niemand überlebte den Absturz. Bei der Maschine handelte es sich um einen Eurocopter EC130 B4 des kenianischen Betreibers Lady Lori Helicopters.

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Ermittlungen wurden aufgenommen

Der Hubschrauber war auf einem Charterflug von der Loisaba Conservancy in Richtung des Flusses Ewaso Nyiro unterwegs. Die Absturzstelle liegt in einem abgelegenen und schwer zugänglichen Gebiet. Rettungskräfte berichteten zudem von Feuer und Rauch an der Unglücksstelle. Die kenianische Behörde für Flugunfalluntersuchungen hat Ermittlungen zur Absturzursache aufgenommen.

Zu den Todesopfern gehört der in Miami ansässige Unternehmer Roger Edward Duarte. Duarte gründete das auf Steinkrabben spezialisierte Unternehmen George Stone Crab und war an der Gründung der Restaurantkette My Ceviche beteiligt. Zuletzt war er als Geschäftsführer von Hospitality Capital Partners tätig. Das US-Wirtschaftsmagazin „Forbes“ nahm Duarte 2012 im Alter von 29 Jahren in seine Liste „30 Under 30“ im Bereich Food & Wine auf.

Fünf der sieben Todesopfer waren US-Staatsbürger

Unter den weiteren Opfern sind der 55-jährige José Alberto Suárez, Präsident und Geschäftsführer mehrerer zum US-Medienkonzern NBC Universal gehörender Telemundo-Sender in Florida, sowie Michele Sensi-Contugi, Leiter des ecuadorianischen Geheimdienstes. Sensi-Contugi kam gemeinsam mit seiner Frau Stephany Hollihan Vasconez ums Leben. Insgesamt waren nach Angaben des US-Außenministeriums fünf der sieben Todesopfer US-Staatsbürger.

Die US-Botschaft in Kenia steht nach eigenen Angaben mit den örtlichen Behörden in Kontakt und unterstützt die Angehörigen. Auch die ecuadorianische Regierung bestätigte den Tod Sensi-Contugis und sprach dessen Familie ihr Beileid aus.