Rwampara Ebola-Behandlungszentrum in Bunia, Ituri, Ostkongo
Die erste Lieferung von 16.250 Impfdosen wurde am Abend des 21. August auf dem Luftweg in die Hauptstadt Kinshasa transportiert.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) teilte mit, dass die Demokratische Republik Kongo insgesamt 70.000 Dosen des Impfstoffs Ervebo erhalten wird, der in Deutschland hergestellt und vom Pharmaunternehmen Merck entwickelt wurde.
Der 17. Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo wurde offiziell am 15. Mai bekannt gegeben, doch die Behörden gehen davon aus, dass sich das Virus bereits mehrere Wochen zuvor verbreitet hat.
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Der Ausbruch konzentriert sich auf die nördlichen und östlichen Regionen, wo die Gesundheitssysteme unzureichend sind und viele bewaffnete Gruppen seit Jahrzehnten aktiv sind.
Nach den neuesten Angaben der kongolesischen Behörden hat der Ebola-Ausbruch 2.516 Menschenleben gefordert, bei insgesamt 5.290 bestätigten Fällen.
Der UN-Chefkoordinator für Ebola, Julien Harneis, warnte, der Ausbruch nehme „exponentiell zu“.
Allerdings ist Ervebo derzeit nur zur Vorbeugung gegen den Zaire-Stamm des Ebola-Virus zugelassen, während der aktuelle Ausbruch im Kongo durch den Bundibugyo-Stamm verursacht wird.
Die WHO erklärte, es gebe keine eindeutigen Beweise dafür, dass Ervebo vor dem Bundibugyo-Stamm schützen könne, aber erste Daten, einschließlich Tierversuche, deuteten darauf hin, dass der Impfstoff einen gewissen Schutz bieten könne.
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Von den insgesamt 70.000 bereitgestellten Dosen werden 20.000 für klinische Studien verwendet, während 50.000 an medizinisches Fachpersonal und an Personen an vorderster Front im Kampf gegen die Pandemie ausgegeben werden.
Ebola wird durch Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen und kann Fieber, Blutungen und andere schwere Komplikationen verursachen. In den letzten 50 Jahren hat die Krankheit in Afrika mehr als 15.000 Menschenleben gefordert.
Quelle: https://anninhthudo.vn/congo-nhan-hon-16000-lieu-vaccine-ebola-giua-dot-dich-nghiem-trong-nhat-lich-su-post664085.antd