Gesundheitspersonal verabreicht Ebola-Impfstoffe, um die Prävention und Kontrolle des Ausbruchs in Afrika zu verstärken. (Quelle: Euronews)
Dementsprechend werden 20.000 Dosen in einer klinischen Phase-3-Studie verwendet, um die Wirksamkeit des Impfstoffs gegen den Bundibugyo-Virusstamm zu bewerten, während die restlichen 50.000 Dosen gemäß der Empfehlung von WHO-Experten für medizinisches Fachpersonal und Mitarbeiter an vorderster Front reserviert werden.
Die WHO stellt fest, dass Ervebo bei früheren Ebola-Ausbrüchen wirksam war, derzeit aber hauptsächlich für den Zaire-Stamm zugelassen ist und nicht für Bundibugyo, das Virus, das den aktuellen Ausbruch verursacht, zugelassen wurde.
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Dennoch deuten erste Daten aus Labor- und Tierstudien darauf hin, dass Impfstoffe einen gewissen Schutz bieten können.
Derzeit sind sechs Provinzen im Osten der Demokratischen Republik Kongo betroffen, mit über 5.000 Fällen und mehr als 2.300 Todesfällen. Damit handelt es sich um den verheerendsten Ebola-Ausbruch in der Geschichte des Landes.
Die Sterblichkeitsrate liegt derzeit bei 47,5 % und könnte in Gebieten, die vor erheblichen Herausforderungen bei den Bekämpfungsmaßnahmen stehen, 70 % erreichen.
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WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus erklärte, die Entscheidung zur Zuteilung von Impfstoffen zeige internationale Solidarität, und bekräftigte, dass die WHO und ihre Partner die Demokratische Republik Kongo weiterhin bei der Stärkung der Überwachung, der Früherkennung, der Patientenversorgung, der Koordination mit der Bevölkerung und der Impfprogramme unterstützen werden, um den Ausbruch schrittweise unter Kontrolle zu bringen.
Quelle: https://baoquocte.vn/who-tiep-them-70-000-lieu-vaccine-cho-chdc-congo-hy-vong-chan-da-lay-lan-ebola-434325.html