Der Wiener Förderbericht 2025 gibt Einblick, wohin die Stadt öffentliche Gelder verteilt. Dabei endet die Förderung keineswegs an Österreichs Grenzen. Im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit unterstützt Wien Projekte Tausende Kilometer entfernt.

Besonders ins Auge fallen Förderungen in Mosambik, Burundi und Bhutan. Für ein Projekt der Organisation HOPE’87 in Burundi wurden 40.000 Euro genehmigt. Ebenfalls 40.000 Euro erhält horizont3000 für ein Vorhaben in Mosambik.

Weitere 37.117 Euro gehen an den Verein der Freunde Bhutans. Dort soll das Geld gefährdeten beziehungsweise mit dem Gesetz in Konflikt geratenen Kindern und Jugendlichen zugutekommen. Durch Berufsausbildung sollen sie wieder in die Gesellschaft integriert werden.

Doch damit ist die Liste noch lange nicht zu Ende. Ein 2025 beschlossenes Paket umfasst 13 Entwicklungsprojekte mit insgesamt 492.693,97 Euro. Geld ist unter anderem für Projekte auf den Philippinen, in der Demokratischen Republik Kongo, Indien, Burkina Faso, Kenia, Uganda, Albanien, Südafrika, Nepal und Bangladesch vorgesehen.

SPÖ, NEOS, Grüne und ÖVP stimmten für Paket

Politisch erhielt das Paket eine breite Mehrheit: SPÖ, NEOS, Grüne und ÖVP stimmten dafür, die FPÖ dagegen.

Die entscheidende Frage bleibt damit eine der politischen Prioritäten: Wie weit soll kommunale Entwicklungszusammenarbeit reichen? Fest steht: Wiener Steuergeld reist von Afrika bis in den Himalaya.