Leo XIV. hat beim Angelus am Sonntag den Blick auf die Opfer der Ebola-Seuche in der Demokratischen Republik Kongo gelenkt. Außerdem sprach er über ein schweres Bergbau-Unglück in der Zentralafrikanischen Republik.

Demokratische Republik Kongo: In die Schulen trotz Ebola

Katholische Schulen in Ituri wollen trotz der Ebola-Gefahr mit verschärften Hygienemaßnahmen in das neue Schuljahr starten. Erschwert ist die Lage zusätzlich durch die prekäre …

„In meinen Gebeten denke ich oft an die Demokratische Republik Kongo“, bekannte der Papst. Angesichts der Ebola-Epidemie rief er die internationale Gemeinschaft dazu auf, „Maßnahmen zu ergreifen, bei denen auch die lokalen Gemeinschaften in die Präventionsarbeit einbezogen werden, um viele Menschenleben zu retten“. Die jüngste Epidemie breitet sich rasant aus und hat bisher nach Angaben der UNO etwa 2.500 Todesopfer gefordert.

Beim Einsturz einer Goldmine in Zamboyé in Zentralafrika waren am vergangenen Dienstag dutzende Menschen ums Leben gekommen. „Der Herr möge alle, die ihr Leben verloren haben, in sein Reich aufnehmen“, sagte der Papst beim Angelus. Er lenkte den Blick darüber hinaus auf die prekären Arbeitsbedingungen im Bergbau und forderte „Bemühungen um die Gewährleistung von Sicherheit und Rechtmäßigkeit an den Bergbaustandorten“. Die Behörden der Zentralafrikanischen Republik haben die handwerkliche Goldmine nahe der Grenze zu Kamerun inzwischen vorübergehend geschlossen. Zu den Opfern, nach verschiedenen Angaben bis zu 100, gehörten Männer aus Zentralafrika, aus dem Kamerun und aus Tschad.

(vatican news – gs)