
Fast fünf Jahre nach der zweiten Machtübernahme der Taliban in Afghanistan im August 2021 hat sich die Menschenrechtslage im Land erkennbar verschlechtert. Während sich ein Großteil der Aufmerksamkeit auf die Rechte der Frauen unter der Taliban-Herrschaft konzentriert, ist die schwierige Lage ethnischer und religiöser Minderheiten weniger beachtet.

Klimabedingte Vertreibung ist keine Seltenheit mehr, und dennoch leiden viele Betroffene weiterhin unter dem Problem der fehlenden rechtlichen Anerkennung. Ohne klar definierten rechtlichen Status bleibt ihnen der Zugang zu Schutz und Betreuung versagt. Kolumbien widmet sich diesem Problem und zeigt, dass ein anderer Umgang mit klimabedingter Vertreibung möglich ist.
Zum Tag der Humanitären Hilfe am 19. August kritisiert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) das unzureichende internationale Engagement für die Menschen im Sudan. Seit Beginn des Krieges im April 2023 hat sich die humanitäre Lage dramatisch verschärft. Besonders Frauen und Kinder leiden unter den Folgen des Krieges.
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18.08.2026