Der italienische Energiekonzern erläutert seine Explorations- und Entwicklungspläne in dem Land, wo er weiterhin der größte Kohlenwasserstoffproduzent ist.
Eni teilte mit, man habe sich mit dem ägyptischen Präsidenten Abdel Fattah el-Sisi über die Investitionen im Öl- und Gas-Upstream sowie die nächsten Initiativen in Ägypten ausgetauscht. Der Konzern hebt dabei insbesondere die Gasentdeckung Denise West hervor, die im April 2026 in der Temsah-Konzession gemacht wurde: rund 2 TCF (2.000 Mrd. Kubikfuß, entsprechend etwa 56,6 Mrd. m3) Gas sowie 130 Mio. Barrel Kondensate werden dort vermutet.
Eni arbeitet mit bp und der Egyptian General Petroleum Corporation (EGPC) auf eine endgültige Investitionsentscheidung in den kommenden Monaten hin. Ziel ist es, die erste Gasproduktion in weniger als 2 Jahren zu erreichen.
Seit 2025 haben die Explorations- und Bohraktivitäten unter anderem die Produktion der Offshore-Felder vor dem Sinai um 50% gesteigert und zu neuen Entdeckungen im Offshore-Nildelta sowie in der Westlichen Wüste geführt.
Die Gespräche betrafen zudem das Gasprojekt Cronos vor Zypern, das jüngst die endgültige Investitionsentscheidung erreicht hat.
Eni, das in Ägypten über seine Tochtergesellschaft IEOC tätig ist, produzierte dort 2025 auf Eigenanteilsbasis rund 242.000 Barrel Öläquivalent pro Tag.
Die Aktie gibt an der Börse in Mailand kurz vor 16 Uhr um 1,8% nach.