Das Spendenziel ist erreicht. Im Anschluss an den feierlichen Gottesdienst zur Verabschiedung von Kaplan Jerome Muyunga in der Pfarrkirche St. Salvator wurde ihm als sichtbares Zeichen des gemeinsamen Engagements ein symbolischer Scheck überreicht. Mit der erreichten Spendensumme von 26.735,39 Euro kann nun der Bau einer Grundschule im ugandischen Heimatbistum des Kaplans beginnen.

Pfarreiengemeinschaft sammelt 25.000 Euro

„Bildung ist der Schlüssel, um Armut zu besiegen und Menschen Lebensperspektiven zu schenken“, sagte Doris Ritter, Vorsitzende des Caritas-Ausschuss der Pfarreiengemeinschaft Nördlingen. Mit der Übergabe des symbolischen Schecks wird dieses Ziel ein Stück Wirklichkeit.

Seinen Anfang nahm das Projekt „Eine Schule für Uganda“ bereits im Januar 2025. Martin Stumpf stellte allen Pfarrgemeinderäten der Pfarreiengemeinschaft den Verein „Vier Steine für Afrika“ vor. Daraus entstand die Idee, eine Grundschule mit drei Klassenzimmern für Mädchen und Jungen in Kasana-Luweere zu errichten. Für die Umsetzung mussten Spendengelder in Höhe von 25.000 Euro gesammelt werden. Da dieses Ziel allein durch die Kollekten der Pfarreiengemeinschaft nicht zeitnah erreichbar gewesen wäre, wurden verschiedene Spendenaktionen ins Leben gerufen. Unterstützt wurde das Projekt dabei von den Vereinen „Vier Steine für Afrika“ und „1000 Schulen für unsere Welt“, die ihre Erfahrungen und ihr Know-how einbrachten.

Spendenlauf auf Marienhöhe bringt über 3000 Euro ein

Im März 2026 fand in Deiningen ein Informationsabend zu dem Projekt statt. Dort konnte Stadtpfarrer Benjamin Beck den aktuellen Spendenstand von 14.000 Euro bekannt machen. Anschließend erzählte der ehemalige Landrat Stefan Rössle von seiner Reise nach Uganda und gewährte Einblicke in den dortigen Schulbau. Mit seinem leidenschaftlichen Appell gelang es ihm, an diesem Abend weitere Spenden in Höhe von mehreren Tausend Euro zu erwerben.

Einen weiteren wichtigen Beitrag zum Erreichen des Spendenziels leistete der Spendenlauf im April der Pfarreiengemeinschaft auf der Marienhöhe. Organisiert werden konnte diese Spendenaktion vor allem dank der Erfahrungen von Andreas Kiesl, Schulleiter von Maria Stern und Mitglied im Caritas-Ausschuss. Zahlreiche Läufer, Sponsoren und Helfer, darunter auch Pfarrer Benjamin Beck, Kaplan Jerome Muyunga, Oberbürgermeister David Wittner und Andreas Kiesl, beteiligten sich an der Aktion. Gemeinsam mit den Erzieherinnen, Familien und Kindern des Kindergartens Marienhöhe sowie weiteren Engagierten der Pfarreiengemeinschaft legten sie insgesamt 405 Kilometer zurück und erliefen dabei mehr als 3000 Euro an Spendengeldern.

Kaplan Muyunga nimmt symbolischen Scheck entgegen

Eine Hälfte der erlaufenen Spendensumme in Höhe von 1589 Euro wurde kürzlich an die Tafel in Nördlingen überreicht. Die andere Hälfte floss in das Schulprojekt. Zusammen mit den bereits eingegangenen Spenden konnte das ursprüngliche Spendenziel von 25.000 Euro sogar übertroffen werden. Kaplan Jerome Muyunga erhielt schließlich einen symbolischen Scheck über 26.735,39 Euro.

Den Namen für die Schule durfte Kaplan Jerome Muyunga selbst auswählen. Seine Wahl fiel auf „St. Simpert“. Der Name eignet sich aufgrund seiner einfachen Aussprache und des Verzichts auf Umlaute auch sehr gut für den Gebrauch in Uganda.

Spendenübergabe an die Tafel Nördlingen (von links): Paul Ritter (Kirchenpfleger St. Salvator), Silvia Balan (CaDW), Helmut Weiß (Diakonie), Martin Schröppel (Koordinator CaDW), Susanne Vogl (Caritas Donau-Ries), Branko Schäpers (Geschäftsführer Caritas Donau-Ries), Andreas Kiesl (Caritas-Ausschuss kath. Pfarreiengemeinschaft Nördlingen).

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Spendenübergabe an die Tafel Nördlingen (von links): Paul Ritter (Kirchenpfleger St. Salvator), Silvia Balan (CaDW), Helmut Weiß (Diakonie), Martin Schröppel (Koordinator CaDW), Susanne Vogl (Caritas Donau-Ries), Branko Schäpers (Geschäftsführer Caritas Donau-Ries), Andreas Kiesl (Caritas-Ausschuss kath. Pfarreiengemeinschaft Nördlingen).
Foto: Katrin Wittmann

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Spendenübergabe an die Tafel Nördlingen (von links): Paul Ritter (Kirchenpfleger St. Salvator), Silvia Balan (CaDW), Helmut Weiß (Diakonie), Martin Schröppel (Koordinator CaDW), Susanne Vogl (Caritas Donau-Ries), Branko Schäpers (Geschäftsführer Caritas Donau-Ries), Andreas Kiesl (Caritas-Ausschuss kath. Pfarreiengemeinschaft Nördlingen).
Foto: Katrin Wittmann

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