Die Stadt Würzburg hat die Mädchenkantorei der Dommusik am Mittwoch, 26. August, bei einem Empfang im Rathaus als Kulturbotschafterinnen entsandt. Die mehr als 40 Sängerinnen sind von Donnerstag, 27. August, bis Freitag, 11. September, im tansanischen Partnerbistum Mbinga unterwegs, wie aus einer Pressemitteilung des Ordinariats Würzburg (POW) hervorgeht.
Dort geben sie Konzerte und gestalten Workshops sowie Gottesdienste unter dem Motto „Hope – Faith – Love“. Begleitet werden sie von Domkapellmeister Alexander Rüth, Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Dommusik sowie Generalvikar Jürgen Vorndran.
„Ihr seid Botschafter unserer Stadt und unserer Diözese“, sagte der dritte Bürgermeister Joachim Spatz. Die Stadt Würzburg unterhält eine Partnerschaft mit Mwanza im Norden Tansanias, während das Würzburger Partnerbistum Mbinga im Süden des Landes liegt. Spatz betonte, wie wichtig es sei, den Menschen vor Ort mit Respekt und auf Augenhöhe zu begegnen. Eine solche Reise mache erlebbar, wie Menschen in anderen Regionen leben.
Erste große Reise seit zehn Jahren
Für die Mädchenkantorei ist es die erste vergleichbare Reise seit zehn Jahren. In den vergangenen Jahren hatten zunächst die Corona-Pandemie und später die weltpolitische Lage weitere Reisen verhindert. Nun sei im 55. Jahr des Bestehens der Dommusik wieder eine solche Begegnung möglich, erklärte Rüth.
„Unsere Musik soll dafür sprechen, dass Grenzen für die Musik nicht existieren, soll ein Türöffner sein für unvergessliche Momente“, sagte der Domkapellmeister zu den Sängerinnen. Die Haltung für die kommenden Wochen fasste er mit den Worten zusammen: „Wir reisen als Lernende und kommen bereichert wieder zurück.“
Zum Abschluss des Empfangs sang der Chor im Ratssaal des Würzburger Rathauses die Lieder „Sayari yeetu – Kein schöner Land“ und „Irish blessing“. Anschließend stand die letzte Probe vor der Abreise auf dem Programm. (mps)