Cuộc đua địa chính trị giành ảnh hưởng, tài nguyên và quyền lực tại châu Phi Natürliche Ressourcen rücken in afrikanischen Partnerschaften immer stärker in den Mittelpunkt, da die Länder des Kontinents zunehmend nach wirtschaftlicher Autonomie streben. (Quelle: Unsplash) Partnerwechsel

Viele Forscher argumentieren, dass Afrika derzeit ein „zweites politisches Wiedererwachen“ erlebt, da externe Mächte zunehmend versuchen, ihren Einfluss auszuweiten und ihre Einflusssphären auf dem Kontinent neu zu verteilen.

Natürliche Ressourcen rücken in den Mittelpunkt afrikanischer Partnerschaften, da die Länder des Kontinents zunehmend nach wirtschaftlicher Autonomie streben.

In einem Interview mit Modern Diplomacy teilte Professor David Shinn von der Elliott School of International Relations an der George Washington University (USA) seine Erkenntnisse und Beobachtungen zu den tiefgreifenden Veränderungen, die sich vollziehen, den neuen Herausforderungen und den Zukunftsperspektiven Afrikas mit.

Cuộc đua địa chính trị giành ảnh hưởng, tài nguyên và quyền lực tại châu Phi Professor David Shinn von der Elliott School of International Relations der George Washington University. (Quelle: Modern Diplomacy)

Professor David Shinn behauptet, dass die größten Veränderungen in Afrika in den letzten Jahren auf den Einfluss multipolarer Tendenzen zurückzuführen seien.

Die meisten afrikanischen Staatschefs haben den Trend zur Multipolarität genutzt, um von allen in Afrika tätigen externen Akteuren Vorteile zu ziehen.

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Dazu gehören die großen europäischen und nordamerikanischen Mächte, Indien , Japan, Südkorea und relativ neue Partner wie die Türkei, die Golfstaaten und Brasilien.

Während einige traditionelle Partner ihre Präsenz in Afrika reduzieren, verstärken andere ihren Einfluss. Dies eröffnet afrikanischen Ländern mehr Handlungsoptionen. Es handelt sich hierbei um eine bedeutende geopolitische Verschiebung, die dazu beiträgt, Afrika zumindest kurzfristig neu zu gestalten.

Professor David Shinn argumentiert, dass es schwierig sei, eine Region in Afrika zu benennen, die sich besser entwickle als eine andere, da fast jede Region mindestens ein Land habe, das zu einem „Hindernis“ für die Gesamtentwicklung werde.

Die derzeit schwierigsten Regionen sind Zentralafrika, die Sahelzone und das Horn von Afrika. Südliches Afrika, die Küstenstaaten Westafrikas, Nordafrika und die Mitgliedstaaten der Ostafrikanischen Gemeinschaft (EAC) befinden sich hingegen in einer vergleichsweise besseren Lage. Allerdings gibt es auch in diesen Regionen einige Länder, die politisch und/oder wirtschaftlich etwas schwächer aufgestellt sind.

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Der französische Präsident Emmanuel Macron und sein kenianischer Amtskollege William Ruto posieren mit anderen afrikanischen Staats- und Regierungschefs bei der Abschlusszeremonie des Africa Forward 2026-Gipfels, der am 12. Mai in Nairobi stattfand. (Quelle: Getty Images)

Unvorhersehbare Änderungen

Großmächte und einflussreiche globale Akteure interessieren sich zunehmend für Afrika, während afrikanische Staaten ihrerseits proaktiv Entwicklungspartner auswählen. Professor David Shinn merkte zu diesem Trend an, dass das externe Interesse an Afrika typischerweise von Jahr zu Jahr, zumindest aber von Jahrzehnt zu Jahrzehnt schwankt.

Professor David Shinn weist darauf hin, dass viele europäische und amerikanische Länder ihr Engagement in Afrika reduziert haben, dies sich aber ändern könnte, wenn in diesen Ländern neue Regierungen an die Macht kommen.

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Die Golfstaaten konzentrieren sich aufgrund der Auswirkungen des Konflikts mit dem Iran nun verstärkt auf den Nahen Osten und zeigen gleichzeitig Anzeichen dafür, ihr Engagement in Afrika zu reduzieren. Darüber hinaus hat der Konflikt Teherans jüngste Bemühungen um die Wiederherstellung der Beziehungen zu bestimmten Regionen Afrikas beendet.

Die Türkei war in den vergangenen 15 Jahren sehr aktiv in Afrika. Ob sich dieser Trend nach dem Ausscheiden von Präsident Recep Tayyip Erdoğan fortsetzen wird, bleibt jedoch fraglich. Darüber hinaus könnten Indien und Japan ihr Engagement ebenfalls rasch ausbauen und sich in naher Zukunft zu wichtigen Akteuren in Afrika entwickeln.

Dieser Experte betont, dass sich das heutige Bild der Präsenz von Großmächten und externen Partnern in Afrika mit Sicherheit verändern wird. In manchen Fällen könnten diese Veränderungen schneller eintreten als erwartet.

Dies liegt daran, dass einige Länder die Chancen, die Afrika bietet, ganz klar erkennen, insbesondere da die Bevölkerung des Kontinents weiter wächst und sein wirtschaftliches Potenzial zunimmt.

Quelle: https://baoquocte.vn/cuoc-dua-dia-chinh-tri-gianh-anh-huong-tai-nguyen-va-quyen-luc-tai-chau-phi-437285.html