Zum ersten Mal seit 2014 ist die deutsche Nationalmannschaft mit einem Sieg in eine Weltmeisterschaft gestartet. Beim 7:1 gegen WM-Neuling Curaçao überzeugte die DFB-Elf vor allem spielerisch. Im zweiten Spiel gegen die Elfenbeinküste soll heute Abend um 22 Uhr der Einzug in die nächste Runde klargemacht werden. Mit den Elefanten wartet allerdings ein echter Prüfstein.

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Auch die Ivorer konnten das erste Spiel für sich entscheiden. In einer spannenden Partie setzte sich das Team von Nationaltrainer Emerse Faé mit 1:0 gegen die formstarken Ecuadorianer durch. Deutschland ist also gewarnt, schließlich holte die Elfenbeinküste aus den vergangenen zehn Spielen acht Siege.

Vor der WM präsentierten sich die Westafrikaner in beeindruckender Form. Alle drei Testspiele gestalteten sie siegreich. Ein 4:0 gegen Südkorea, ein 1:0 gegen Schottland sowie ein beachtlicher 2:1-Erfolg gegen Mitfavorit Frankreich stehen auf der Habenseite.

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Ein Star und viele prominente Namen

Das kommt nicht von ungefähr. Die Ivorer verfügen über zahlreiche hochklassige Spieler, die zum Großteil sogar in der Bundesliga spielen oder gespielt haben. Der Unterschiedsspieler ist Rechtsaußen Yan Diomande von RB Leipzig, der bereits im ersten Spiel gegen Ecuador mächtig Betrieb machte.

Zudem sind Bazoumana Touré (TSG Hoffenheim), Elye Wahi (Eintracht Frankfurt), Odilon Kossounou (ehemals Bayer Leverkusen) und Evan Ndicka (ehemals Eintracht Frankfurt) bekannte Gesichter aus der Bundesliga. Prominente Namen wie Amad Diallo (Manchester United), Nicolas Pepé (FC Villarreal) und Franck Kessié (Al Ahli) sind ebenfalls Teil des Kaders.

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DFB-Elf ist gewarnt

Beim Thema Restverteidigung erwartet die DFB-Elf gegen die schnellen Ivorer eine große Aufgabe. Es ist davon auszugehen, dass Deutschland mehr Ballbesitz haben und die Elfenbeinküste auf Konter lauern wird. Bei Ballverlusten könnte es über die Außenspieler brandgefährlich werden. Diese Situationen muss Nagelsmanns Team minimieren.

Auch in der Defensive stehen die Westafrikaner für gewöhnlich stabil. Die WM-Qualifikation beendete man auf Platz eins der Gruppe mit einem Torverhältnis von 25:0 nach acht Spielen. Auch beim Auftakt gegen Ecuador kassierte Torwart Yahia Fofana keinen Treffer.

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Deutschland in der Favoritenrolle

Insgesamt wird deutlich, dass auf das DFB-Team im zweiten Gruppenspiel ein ganz anderes Kaliber zukommen wird. Da Deutschland aber ebenfalls im ersten Spiel überzeugte und über mehr individuelle Klasse verfügt, gehen Nagelsmann und Co. als Favorit ins Spiel.