Vom RKI in die Demokratische Republik Kongo geliefertes RT-PCR-Diagnostikkit auf einer Laborbank.

Vom RKI in die Demokratische Republik Kongo geliefertes RT-PCR-Diagnostikkit auf einer Laborbank.

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National Institute for Biomedical Research, Demokratische Republik Kongo

Im Rahmen des 17. Ausbruchs der Ebola-Virus-Erkrankung in der Demokratischen Republik Kongo (DRK) unterstützt das Zentrum für Internationalen Gesundheitsschutz (ZIG) am Robert Koch-Institut (RKI) die Stärkung der Labordiagnostik vor Ort und leistet damit einen Beitrag zur internationalen Ebola-Reaktion.

Zur Unterstützung der molekularen Diagnostik hat das RKI 48 Altona RealStar® Filovirus Screen RT-PCR Kit 2.0 (V2) beschafft. Die Testkits ermöglichen den spezifischen Nachweis verschiedener Filoviren, darunter auch des Bundi­bugyo-Virus, und werden im Pathogen Genomics Laboratory des National Institute for Biomedical Research (INRB) in Kinshasa eingesetzt.

Das INRB ist das nationale Public-Health-Labor der Demokratischen Republik Kongo und arbeitet bereits seit mehreren Jahren mit dem Robert Koch-Institut im Bereich der Infektions­krankheiten zusammen. Die Beschaffung und Bereitstellung der Diagnostikkits baut auf dieser langjährigen Partnerschaft auf und trägt dazu bei, die lokalen Labor­kapazitäten während des aktuellen Ebola-Ausbruchs weiter zu stärken.

Laborwissenschaftler arbeitet mit Reagenzien des RT-PCR-Diagnostikkits.

Laborwissenschaftler arbeitet mit Reagenzien des RT-PCR-Diagnostikkits.

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National Institute for Biomedical Research, Demokratische Republik Kongo

Ergänzend zur Bereitstellung der RT-PCR-Diagnostikkits unterstützte das Robert Koch-Institut die Labor­diagnostik im Rahmen des Global Health Protection Programme (GHPP) durch die Bereitstellung weiterer Labormaterialien, darunter Qiagen-Extraktionskits und ein Autoklav. Gemeinsam tragen diese Maßnahmen dazu bei, die Labor­kapazitäten für eine schnelle und verlässliche Diagnostik von Ebola-Virus-Erkrankungen in der Demokratischen Republik Kongo weiter zu stärken.

Mit der Kombination aus diagnostischer Unterstützung, fachlicher Expertise und langjährigen Partnerschaften trägt das Zentrum für Internationalen Gesundheitsschutz dazu bei, die lokalen Kapazitäten für eine schnelle und verlässliche Bestätigung von Ebola-Fällen zu stärken und die nachhaltige Ausbruchs­vorsorge in der Region zu unterstützen.