Ägypten und Pakistan rufen zur Umsetzung des Verständigungsabkommens von Islamabad zwischen Washington und Teheran auf
Teheran – Saba:
Der ägyptische Außenminister Badr Abdelatty und sein pakistanischer Amtskollege Muhammad Ishaq Dar haben die Bedeutung einer Rückkehr zur Umsetzung des am 18. Juni 2026 zwischen den USA und Iran unterzeichneten Verständigungsabkommens von Islamabad bekräftigt. Ziel sei es, die Eskalation einzudämmen und eine umfassende und nachhaltige Vereinbarung zu erreichen, die die regionale Sicherheit und Stabilität stärkt.
Das ägyptische Außenministerium teilte in einer Erklärung am heutigen Sonntag mit, dass die beiden Minister während eines Telefongesprächs am gestrigen Samstag ihre Einschätzungen zu mehreren regionalen Fragen sowie zu den Bemühungen um eine Deeskalation und die Wiederherstellung der Ruhe ausgetauscht hätten. Dabei warnten sie vor den Gefahren einer Ausweitung des Konflikts in der Region, wie die russische Nachrichtenagentur Sputnik berichtete.
Beide Seiten vereinbarten, ihre Konsultationen und die enge Koordinierung in der kommenden Phase fortzusetzen, um die gemeinsamen Bemühungen zur Stärkung der regionalen Sicherheit und Stabilität zu unterstützen, heißt es in der Erklärung des ägyptischen Außenministeriums.
Pakistan und Katar beteiligen sich an den Vermittlungsbemühungen, während sich weitere Staaten, darunter Ägypten und die Türkei, an den diplomatischen Bemühungen zur Eindämmung des Konflikts und zur Erreichung einer politischen Lösung beteiligen.